Montag, 27. Juni 2016

Solarstrom-Kosten könnten bis 2025 um 59 % sinken

Laut IRENA-Bericht sinken Photovoltaik-Modulpreise bei jeder Verdopplung der installierten Leistung um 20 %. Die durchschnittlichen Kosten für Solar- und Windstrom könnten bis 2025 um 26–59 % sinken. Das geht aus einem Bericht vom 15.06.2016 der internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA, Abu Dhabi, VAE) hervor.
Demnach könnten die Strompreise im Vergleich zu 2015 bei Photovoltaik-Anlagen um 59 % sinken, bei Offshore-Windkraftwerken um 35 % und bei Onshore-Windanlagen um 26 %.

Laut The Power to Change: Solar and Wind Cost Reduction Potential to 2025 könnten die Kosten bei Solar- und Windtechnologien bei den richtigen regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen auch nach 2025 weiter sinken. Je nach Technologie könnten auch die Strompreise bei solarthermischen Kraftwerken (CSP) im Prognosezeitraum um 43 % zurückgehen.
IRENA schätzt, dass Solar- und Windstrom (Onshore) im Jahr 2025 zwischen 5 und 6 US-Cent/kWh kosten wird.

Seit 2009 sind die Preise für Solarmodule um rund 80 % und für Windturbinen um 30 bis 40 % gesunken. Die künftigen Kostensenkungen hängen zunehmend von den BOS-Kosten („balance of system“, z. B. Wechselrichter, Montagesysteme, Bauarbeiten usw.) ab, aber auch von technologischen Innovationen, Betriebs- und Wartungskosten und dem Projektmanagement. Daher müsse sich der Fokus in vielen Ländern auf geeignete Gesetze verlagern, welche die Kosten in diesen Bereichen senken können.

Download von The Power to Change: www.irena.org/
15.06.2016 | Quelle: IRENA | solarserver.de © Heindl Server GmbH
Eine Auswahl der wichtigsten Solar-Nachrichten finden Sie unter
http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/top-solar-news.html

Abbau zähflüssiger Ölsande verpestet massiv die Atmosphäre


Messungen von Forschern ergeben: Der Abbau zähflüssiger Ölsande in Kanada hat nach starke Auswirkungen auf die Atmosphäre und das Klima. Kanadische Forscher berichten im Fachblatt Nature: Bei der Verarbeitung der Sande zu Öl werden enorme Mengen Sekundärer Organischer Aerosole (SOA) freigesetzt. Diese Partikel sind in Feinstaub enthalten und beeinflussen die Luftqualität. Da manche SOAs Sonnenlicht absorbieren, werden außerdem Auswirkungen auf die Temperatur der Atmosphäre vermutet.
Eine Mine setze jeden Tag zwischen 45 und 84 Tonnen der Sekundären Aerosole frei, berichten die Umweltforscher. Damit seien die Ölsande eine der größten Quellen für diesen Typ Emissionen in Nordamerika. Die beobachtete Lagerstätte setze vergleichbare Mengen SOA frei wie ganz Mexiko City.
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 26.05.16

Regional wäre lohnendste Wahl bei Windprojekten

Bürgerenergie sorgt für eine vielfach höhere regionale Wertschöpfung als Ökostromprojekte mit externen Auftragnehmern. Das hat eine Studie des Instituts für dezentrale Energietechnologien (IdE) in Kassel ergeben. Auftraggeber war die Stadtwerke-Union Nordhessen (SUN).

Im Szenario entwickelten regionale und kommunale Partner auf einer Fläche des Landes Hessen einen 21-Megawatt-Windpark nach einem speziellen Bürgerbeteiligungsmodell. Dem wurde ein zweites Szenario gegenübergestellt, in dem eine überregionale Projektgesellschaft ohne Verbindung zur Region den Auftrag übernahm.
Ergebnis: Das bürgernahe kommunale Projekt erzielte eine achtmal höhere regionale Wertschöpfung als die Vergabe an den externen Auftragnehmer.

Hessen will Strom und Wärme spätestens 2050 vollständig aus erneuerbaren Quellen produzieren. Der Grünstrom-Anteil soll innerhalb der laufenden Legislaturperiode verdoppelt werden. Eigentlich wollte das Land dabei die Bürger und Kommunen intensiv beteiligen, damit die Öko-Kraftwerke gut angenommen werden und die Gewinne in der Region bleiben. Nach Angaben der SUN spielen diese Kriterien bei der Vergabe landeseigener Windvorrangflächen aber nur eine untergeordnete Rolle. Deshalb sei zu befürchten, dass überregionale Projektentwickler die Zuschläge erhalten und die Einnahmen der Windparks an internationale Investmentfonds abfließen.

Die IdE-Studie zeige, so die Stadtwerke-Union, dass möglichst hohe Pachteinnahmen nur auf den ersten Blick gut für die Finanzen des Landes und die Bürger sind. Externe Entwickler arbeiten in der Regel mit bundesweit tätigen Firmen und Banken zusammen, wovon die heimische Bevölkerung nichts hat. Für eine drei bis vier Millionen Euro höhere Pacht an das Land gehen dann laut Studie regionale Einnahmen von rund 50 Millionen Euro verloren.
Quelle:  klimaretter.info/mb,
http://www.klimaretter.info/wirtschaft/nachricht/21405-windprojekte-billiger-wird-teurer

Trinkwasser wirbeln und informieren

Zum Vitalisieren und Strukturieren Ihrer Getränke, vor allem Ihres täglichen Trinkwassers, nutzen Zehntausende Haushalte in ganz Europa den Original Devajal® Wasserwirbler (geprüft und zertifiziert von Dr. Masaru Emoto). Devajal  (Sanskrit) bedeutet "Göttliches Wasser" oder "Heiliges Wasser".

Täglich profitieren mehr Menschen von diesem wunderbaren Helfer der Menschheit,
der den von Viktor Schauberger entdeckten und Walter Schauberger
berechneten Effekt der Wasser-Energetisierung durch die Sog-Kraft des
einrollenden Wirbels nutzt.

Hier sehen Sie ein kurzes Video zum Anwenden des Devajal mit 2 Wasserflaschen:
http://www.youtube.com/watch?v=Mggkj_QXQkA

Als Leser der monatlichen, kostenfreien 
RAS-News und
als Kunde von
www.Wasser-hilft.de
erhalten Sie auf Wunsch eine Präsentation kostenfrei,
entweder als vollautomatischen Film (ppsx-Datei für PowerPoint 2010) oder
(falls Sie eine ältere PowerPoint-Version besitzen) eine Version zum manuellen
Weiterklicken (pps-Datei für PowerPoint 2003/2007).

Ausführliche Infos zum Devajal und Anwender-Erfahrungen finden Sie hier:
http://wasser-hilft.de/devajal.htm.


Der Original Devajal® Wasserwirbler ist klein im Preis und groß in Wirkung und Nutzen. Mit nur 18 Gramm und 5 cm Länge kann er überall hin mitgenommen werden, um Wasser zu vitalisieren und zu strukturieren.

Erste serienmäßige Wasserstoff-Tankstelle eröffnet


Shell hat in Wuppertal die erste serienmäßige Wasserstoff-Tankstelle eröffnet. Sie soll als Modell für weitere Wasserstoff-Tankstellen dienen. Bis 2023 will Shell mit Partnern 400 solcher Tankstellen bundesweit errichten. Sie sollen das Fahren mit Brennstoffzellen in Deutschland praktikabel machen.

Die Wasserstoff-Erzeugung mit regenerativem Strom verbraucht keine fossile Energie und seine Oxidation setzt weder Stickoxide noch Feinstäube frei.

Endlich hat auch die Bundespolitik die Erzeugung von Wasserstoff mit erneuerbaren Energien als Strohhalm entdeckt, um die mangelnde Speicherbarkeit fluktuierender Erneuerbarer zu entschärfen. Daher macht es Sinn, Wasserstoff in den Mobilitätsmarkt zu integrieren. Stijn van Els, Vorsitzender der Geschäftsführung Shell Deutschland Oil GmbH erklärte: „Wir gehen davon aus, dass dieser alternative Antrieb ab den zwanziger Jahren in Märkten wie Deutschland, England, Benelux und den USA eine immer größere Rolle spielt.“
Noch fehlt allerdings die Infrastruktur für Brennstoffzellen-Autos. In Deutschland gibt es erst ca. 20 Wasserstoff-Tankstellen, die weltweit größte ist in Berlin. Um das Streit-Thema - ohne PKW keine Tankstellen, ohne Tankstellen keine PKW - zu entschärfen, baut das Unternehmen H2 Mobility ein deutschlandweites Netz. Das Gemeinschaftsunternehmen von AirLiquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total will 400 Wasserstoff-Tankstellen bis 2023 errichten. Das ist ein wichtiger Schritt für die Wasserstoff-Mobilität. Mit einem ,50-Tankstellen-Programm‘ soll ein bundesweites Grundnetz entstehen, dessen Aufbau die Bundesregierung mit 28 Millionen Euro fördert.

16.06.2016, Hagen Lang von smarterworld.de
http://www.xing-news.com/reader/news/articles/316390?newsletter_id=13929&xng_share_origin=email.

Meere und Ozeane vor dem Kollaps


Überfischung - Müll - Klimawandel ...
Unsere Meere und Ozeane, bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche und wirken wie eine unerschöpfliche Ressource. Doch die Schäden sind bereits immens.
SWR-Umweltredakteurin Elke Klingenschmitt und KollegInnen berichten darüber.

"Fast die Hälfte der Weltbevölkerung - drei Milliarden Menschen - sind auf Fisch und Meerestiere als wichtigste Eiweißquelle angewiesen, darunter zwei Drittel der ärmsten Länder Asiens.
Die Ausbeutung der Weltmeere durch schlagkräftige Mega-Fischereiflotten bringt den scheinbar unerschöpflichen Fischreichtum an seine Grenzen.
Mehr als drei Viertel aller Fischbestände sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen schon jetzt überfischt. Experten befürchten sogar, dass bis zum Jahr 2050 die Fischerei weltweit zusammenbrechen könnte.
Müllteppich so groß wie Mitteleuropa
Rund zehn Millionen Tonnen Müll werden jedes Jahr in die Meere gespült, davon sind drei Viertel Kunststoff. Nach UN-Angaben treiben inzwischen auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe.
Wale und Delfine, aber auch Schildkröten, verfangen sich in alten Fischernetzen und ertrinken. Jedes Jahr sterben eine Million Meeresvögel und 100.000 Meeressäuger, weil Plastik ihre Verdauung verstopft. Die Müllstrudel im Meer haben mittlerweile apokalyptische Ausmaße, der größte Müllteppich im Nordpazifik, der "Great Pacific Garbage Patch" ist bereits so groß wie Mitteleuropa.
..."
Mehr siehe: SWR info   Online: Dimi Triantafillu, Heidemarie Martin, Elke Klingenschmitt
http://www.xing-news.com/reader/news/articles/309037?newsletter_id=13765&xng_share_origin=email

Film "Meere und Ozeane" gratis herunterladen


Der Erklärfilm "Meere und Ozeane" von /e-politik.de/ e. V. soll im Rahmen der WissensWerte-Reihe im Wissenschaftsjahr 2016/2017 das Thema leicht verständlich und visuell ansprechend in die Öffentlichkeit zu bringen.

Rund 70 Prozent unserer Erde ist von Meeren und Ozeanen bedeckt: groß, voller Leben und geheimnisvoll. Sie sind Nahrungsquelle, Transportweg, Sauerstoffproduzent und vieles mehr.
Aber das Meer ist in Gefahr: Überfischung, Plastikmüll, Übersäuerung, Abwasser- und Gift-Einleitungen, Artensterben...

Wir müssen das Leben im Meer besser verstehen und nachhaltiger mit ihm umgehen. Denn unser Leben ist eng verbunden mit dem Meer. Wenn das Wasser krank ist, können wir nicht gesund bleiben. Der Film  "Meere und Ozeane" macht auf diese Problematik aufmerksam. Er hat eine Creative Commons Lizenz und kann somit kostenfrei weiterverwendet, kopiert und in jeglichem Kontext genutzt und vorgeführt werden.

http://edeos.org/downloads/#wissenswerte-meere-und-ozeane
Unter diesem Link steht der Film zum Download bereit.
Hier finden Sie auch eine große Auswahl anderer Medien mit CC Lizenz in den Bereichen Globales Lernen, Umweltbildung und politische Bildung.

Mehr Infos dazu:
http://www.lehrer-online.de/ms-wissenschaft-2016-17.php?sid=42140083967134573246701910191130
Im Wissenschaftsjahr 2016*17 - "Meere und Ozeane" geht die MS Wissenschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf Tour.

Rekord-Rückzüge der Alpengletscher durch Hitzesommer 2015


Seit 125 Jahren veröffentlicht der Österreichische Alpenverein Ergebnisse von Gletschervermessungen und Massenbilanzmessungen im jährlichen "Gletscherbericht". Die Ergebnisse für das hydrologische Messjahr September 2014 bis September 2015 sind erschütternd: Die Gletscher der Alpen haben sich stark verkleinert.
88 von insgesamt 92 eingemessenen Gletschern befanden sich erneut im Rückzug. Und dies
teilweise besonders stark: Der durchschnittliche Längenverlust aller Gletscherzungen ist mit  minus 22,6 m mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr.
Absolute Spitzenreiter sind der Hornkees (Zillertaler Alpen) mit einem Verlust von -136 m, der Gepatschferner (Ötztaler Alpen) mit -121,5 m und der Taschachferner (Ötztaler Alpen) mit -101,0 m. Besonders betroffen sind also die großen Gletscher der Ostalpen, die mit ihren Zungen noch in die Täler hinabreichen.

Auch Eisvolumina und -mächtigkeiten gingen weiter zurück:
Die Pasterze am Großglockner verlor allein im Sommer 2015 über die gesamte Länge gemittelt 5 Meter an Eismächtigkeit. Nur der Winklkees (Ankogel-Hochalmspitz-Gruppe) ist noch wenige Meter vorgestoßen, aber die Anzahl der stationären Gletscher hat sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert.

Der Grund für derartig hohe Rückzugs- und Eisverlustraten liegt in dem speziellen Witterungsverlauf des letzten Jahres. Sowohl der Winter 2014/2015 als auch der Sommer 2015 waren um mehr als +2 Grad wärmer als das langjährige Mittel 1980-2010. Der Sommer 2015 war wärmer als der bisherige Rekordsommer von 2003. Lange und stabile Hochdrucklagen verhinderten das Eindringen von Kaltlufteinbrüchen und sommerlichen Schneefällen im Hochgebirge. Dadurch waren alle Gletscher den Sommer über schneefrei und den warmen Temperaturen ausgesetzt.

Den gesamten Bericht mit Graphiken und Bildern finden Sie als Download auf der Website des Österreichischen Alpenvereins sowie unter http://www.alpenverein.de/Natur-Umwelt/.
Quelle: Meldung des Deutschen Alpenvereins, www.alpenverein.de

China setzt massiv auf Erneuerbare Energien - Deutschland auf dem Rückzug


China setzt massiv auf Erneuerbare Energien zur Lösung mehrerer Probleme. Mehr als ein Drittel der weltweiten Investitionen (36 %) erfolgten in der Volksrepublik. Weil die Nachfrage nach Energie stark steigt, investiert China auch noch in fossile Energien und Atomkraft. Saubere Energietechniken genießen im Reich der Mitte inzwischen jedoch den Vorrang, um die extreme Luftverschmutzung einzudämmen. Investitionen wurden 2015 um 17 Prozent gesteigert und die chinesische Spitzenposition damit gefestigt.

In Europa sanken die Investitionen von 57,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 auf nur noch 48,8 Milliarden US-Dollar in 2015, dem niedrigsten Wert seit 9 Jahren.

Gründe für den seit 2011 kontinuierlichen Rückgang sind Kürzungen von Subventionen und Projektbeihilfen, der Konjunkturabschwung in Südeuropa und die stark rückläufige Förderung von Solarstrom in Deutschland und Italien, trotz sinkenden Photovoltaik-Modulpreise.

Deutschland investierte (mit 8,5 Milliarden US-Dollar) 47 Prozent weniger in Erneuerbare Energien als noch 2014, das geringste Volumen seit zwölf Jahren. Vor allem im traditionell starken Segment der preiswerten, kleinen Solar-Aufdach-Anlagen gingen die Investitionen zurück. Bei den extrem teuren Offshore-Windenergie-Anlagen der Großkonzerne fördert die Bundesregierung weiter. Für den Rückgang in Deutschland sind v. a. die Unsicherheiten in der Energiepolitik verantwortlich sowie der Wechsel der Förderung von Einspeisevergütung zu Ausschreibungs-Verfahren, die sich Gemeinden und Bürgergenossenschaften nicht leisten können.

„Leider basieren derzeit nur zehn Prozent des produzierten Stroms weltweit auf erneuerbaren Energieträgern“, so Ulf Moslener, Professor für Sustainable Energy Finance an der Frankfurt School und Mitherausgeber des Global Trends Reports. Zudem seien „mindestens die Hälfte der weltweiten Kohlekraftwerke jünger als 23 Jahre alt und bei einer Funktionsdauer von 40 Jahren noch 17 Jahre oder länger funktionstüchtig“, warnte er. BNEF prognostiziert dementsprechend einen weiteren Anstieg der CO2-Emissionen bis 2026.
Es bleibt also noch viel zu tun.
Quelle: cw, http://www.energiezukunft.eu/umwelt/wirtschaft/investitionen-in-erneuerbare-weltweit-auf-rekordniveau-gn103971/

Investitionen in Erneuerbare weltweit auf Rekord-Niveau

Investitionen in Erneuerbare Energien legten weltweit um 5 Prozent zu. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern wurde endlich viel mehr investiert.
Insgesamt wurde 2015 in Erneuerbare Energien doppelt so viel investiert wie in fossile Energien. Erstmals übertrafen sie Kohle, Öl, Gas und Atom auch bei der neu installierten Leistung.

Das geht aus einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP (United Nations Environment Programme), des Frankfurt School-UNEP Collaborating Centres und Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hervor. Dem Bericht Global Trends in Renewable Energy Investment 2016 zufolge sind die globalen Investitionen in Erneuerbare Energien 2015 um 5 Prozent auf 286 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das ist mehr als doppelt so viel wie in Kohle- und Gaskraftwerke zusammen.

Mit 53 Prozent und 135 Gigawatt entfiel zum ersten Mal die Mehrheit der weltweit neu installierten Kraftwerkskapazität (ohne große Staudämme) auf Erneuerbaren Energien. Der Anteil an der erzeugten Strommenge stieg von 9,1 auf 10,3 Prozent.
Dabei überholten die Schwellen- und Entwicklungsländer bei ihren Investitionen in Erneuerbare Energien mit 156 Milliarden US-Dollar erstmals die OECD-Staaten (nur 130 Milliarden US-Dollar, der niedrigste Wert seit 2009). Der Ausbau und die Subventionen in Europa sind trotz des internationalen Klimaschutzabkommens in Paris rückläufig, besonders in Deutschland, dem früheren Vorreiter. Dafür decken Entwicklungsländer in stärkerem Maße ihren steigenden Energiebedarf mithilfe regenerativer Anlagen.

Doch Krebs durch Handystrahlung? Neue US-Studie

Jahrelang wurde in den Medien die Handystrahlung immer wieder als harmlos dargestellt. Aber dabei wurde immer nur auf die geringe Wärmestrahlung hingewiesen, die im Vergleich zu den übrigen Gefahren zu vernachlässigen ist. Die Beeinträchtigung der Spermienproduktion (die zu Unfruchtbarkeit der Männer führt), die bioenergetische Störung des Nervensystems und vor allem die Krebsgefahr wurden stets außer Acht gelassen oder energisch bestritten.

Nur ein Gericht in Mailand entschied, dass Arbeitgeber für Schadenersatz haften müssen, wenn Mitarbeiter einen Gehirntumor bekommen, weil der Arbeitgeber von ihnen die Benutzung eines tragbaren Telefons verlangt.
In den meisten Ländern wurden die entsprechenden Studien totgeschwiegen oder gar bestritten, denn die Staaten hatten ja die UMTS-Lizenzen für viele Hundert Milliarden Euro an Mobilfunkfirmen verkauft und auch Freihandelsabkommen hätten zu Schadenersatzforderungen in unbezahlbarer Höhe geführt.

Nun zeigt eine neue von der US-Regierung beauftragte Studie erneut eine Verbindung zwischen Handy-Strahlung und Krebs. Ob diese mehrjährige Studie an Ratten und Mäusen die Sichtweise auf die Gefahren des Mobilfunks grundlegend verändert, bleibt abzuwarten. Schließlich hat auch die Sammlung und Auswertung einer Vielzahl von Studien durch Dr. med. Hans-Christoph Scheiner in seinem Buch "Mobilfunk - Die verkaufte Gesundheit" (siehe Rezension:
www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame%20seiten/buchtipps.htm#mobilfunk_146)
nicht zu einem Umschwenken geführt.

Die Frage, inwieweit Handy-Strahlung Krebs begünstigt oder gar verursacht, gilt auch Jahrzehnte nach Einführung des ersten Handys als ungeklärt. Eine über mehrere Jahre gelaufene Studie an Ratten soll jetzt bewiesen haben, dass Mobilfunkstrahlung zumindest "geringe Einflüsse" auf zwei Arten von Tumoren hat. Davon betroffen waren männliche Tiere. Die weiblichen Tiere wiesen "nur" eine leicht geringere Geburtenrate auf. Beauftragt hat die Studie eine Organisation unter dem Dach der US-Regierung, das US National Toxicology Program (NTP). Bei den Tumoren handelt es sich um Tumore am Herzen und Hirntumore (Gliom).

Hannes Czerulla von www.heise.de schreibt darüber:

"Zwar seien die Einflüsse nur sehr gering, doch hätte laut der Studie auch ein geringer Einfluss der Mobilfunkstrahlung weitreichende Folgen für die öffentliche Gesundheit, da Mobilfunkgeräte mittlerweile weltweit von allen Altersgruppen genutzt werden...
Die offizielle Meinung der US-Regierung lautet bis heute, dass der Großteil der wissenschaftlichen Erkenntnisse (wer bezahlte diese Studien???) gegen gesundheitliche Risiken sprechen... Dagegen hält der Toxikologe Ron Melnick, der bis 2009 die Untersuchung leitete: 'Während einige Leute sagten, dass es kein Risiko gibt, sollte nun Schluss mit solcher Art von Aussagen sein.'

Mit einem Budget von 25 Millionen US-Dollar ist die Studie einer der größten und umfassendsten Untersuchungen dieser Art. Für die Experimente bestrahlte das IIT Research Institute in Chicago über zwei Jahre lang mehr als 2.500 Ratten und Mäuse in verschiedenen Intervallen mit Funkstrahlung. Die Frequenzen waren die gleichen, die auch für das europäische GSM-Netz und das US-amerikanische CDMA-Netz verwendet werden, 900 Mhz und 1.900 Mhz. Pro Tag setzte man die Tiere insgesamt neun Stunden lang der Strahlung aus.
Bislang hat das NTP nur eine Zusammenfassung der Studienergebnisse veröffentlicht. Erst im Herbst 2017 will die Organisation einen vollständigen Bericht abliefern." (Wenn die Zusammenfassung wieder vergessen ist???)
Lesen Sie bitte auch: Handystrahlung beeinträchtigt Spermienproduktion:
http://wasser-hilft.blogspot.de/2016/07/handystrahlung-beeintrachtigt.html

Montag, 6. Juni 2016

4 Milliarden Menschen leiden unter Wasserkanppheit


Mindestens vier Milliarden Menschen leiden weltweit jährlich mindestens einen Monat unter Wasserknappheit. Weit mehr als bisher von Fachleuten angenommen. Arjen Hoekstra, Professor für Wassermanagement an der University of Twente in Enschede, belegt dies durch monatliche Auswertungen. Er erstellt  auch Wasserfußabdrücke der Länder.

Vegetarier sparen 290.000 Liter Wasser im Jahr

Deutsche halten sich gern für Wassersparer. Doch auch wenn sie keinen Swimmingpool und kein Golf Green wässern, verbrauchen sie im Durchschnitt täglich rund 3.900 Liter Wasser. Denn im tatsächlichen Wasserverbrauch muss auch das Wasser mitgezählt werden, dass zu Herstellung, Verarbeitung und Transport von Waren und vor allem Nahrungsmitteln benötigt wird.

Arjen Hoekstra, Professor für Wassermanagement an der University of Twente in Enschede, hat berechnet, dass Fleischkonsum einen mindestens 10fach höheren Wasserverbrauch verursacht als Konsum von Gemüse, Salat etc.
Nach seinen Berechnungen kann ein sich vegetarisch ernährender Bundesbürger im Jahr über 290.000 Liter Wasser einsparen gegenüber einem durchschnittlichen Fleischesser, täglich rund 800 Liter.

Dafür könnte man oft und lange duschen. Geschieht dies in Deutschland wäre das für den weltweiten Wasserverbrauch auch nicht von Belang, denn Deutschland hat genug Trinkwasser zur Verfügung.
Wer jedoch z. B. im Frühjahr Erdbeeren aus den Treibhäusern des extrem wasserarmen Andalusiens kauft, der ist mitverantwortlich am Trinkwassermangel in den trockenen Regionen der Erde.

Mehr dazu: http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/wasserknappheit-trifft-vier-milliarden-menschen.html

Donnerstag, 2. Juni 2016

Der erste „Meeresabend NRW“ in Köln am 14. Juni

Das Überleben der Menschen auf unserem Planeten Erde wird maßgeblich von gesunden Ozeanen abhängig sein. Deswegen hat sich die Deutsche Meeresstiftung zum Ziel gesetzt, ein neues Ozeanbewusstsein in Deutschland zu entwickeln und die besonderen Herausforderungen und Chancen, die mit den Meeren verbunden sind, aufzugreifen und mit der Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam umzusetzen
.
Um den gegenseitigen Austausch zwischen verschiedenen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft insbesondere in Nordrhein-Westfalen als wichtiges Industrieland für den marinen Sektor zu ermöglichen, veranstaltet die Deutsche Meeresstiftung in Kooperation mit dem Cluster Umwelttechnologien.NRW und dem Colabor den ersten Meeresabend NRW in Köln.

Erstklassige Rednern wie Prof. Dr. Hartmut Graßl, ehemaliger Direktor des Max-Planck Instituts für Meteorologie, Chemieprofessor Dr. Andreas Fath, der kürzlich 1230 km durch den Rhein geschowommen ist, um auf die Notwendigkeit von Gewässerschutz aufmerksam zu machen, und Dr. Dietrich Bartelt, Gründer und Gesellschafter DB Sediments GmbH, haben zugesagt.

Alle Interessierten sind herzlich zu einem spannenden und informativen Abend im Colabor Köln am 14 Juni eingeladen, 17:30 Uhr bis ca. 20:30 Uhr.
Programm siehe:
http://www.meeresstiftung.de/der-erste-meeresabend-nrw-in-koeln-am-14-juni/
Colabor Köln – Raum für Nachhaltigkeit - Vogelsanger Str. 187, 50825 Köln

Über 90 Prozent wollen schnelle Energiewende


Für 93 Prozent der Deutschen ist die Energiewende wichtig oder sehr wichtig, 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht als Ergebnis aus der Meinungsforschungsstudie BDEW-Energiemonitor 2016 der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor.
 
Einer deutlichen Mehrheit von 55 Prozent der Befragten geht der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht schnell genug. 8 Prozent der Befragten finden es zu schnell. Durch die Energiewende sehen 67 Prozent (+ 10 Prozentpunkte) der Befragten Vorteile für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Daher ist es besonders bedauerlich, dass die Regierungsparteien den regionalen Ausbau der Erneuerbaren Energien gerade komplett gebremst haben und nur noch die extrem teuren offshore-Windparks der multinationalen Konzerne fördern, für deren Stromtransport auch noch notwendigen die Trassen fehlen.

Quelle und mehr dazu:
https://www.bdew.de/internet.nsf/id/20160503-pi-energiewende-weiterhin-top-thema-fuer-die-bevoelkerung-de?open&ccm=900030