Dienstag, 29. Dezember 2015

Wir haben Agrar-Industrie satt !

Jedes Jahr im Januar werden wir mehr: 15.000, dann 30.000, beim letzten Mal sogar 50.000 Menschen, die in Berlin auf die Straße gehen und sagen: „Wir haben Agrarindustrie satt!“ Doch dieses Mal versucht die Agrarlobby, uns zu spalten: „Wir machen euch satt“, sagt sie trotzig – und will mit einer Gegendemo den Eindruck erwecken, wir würden gegen die Bauern hetzen. Jetzt müssen wir demonstrieren, dass wir alle zusammenstehen: Verbraucherinnen und Verbraucher, Bäuerinnen und Bauern.

Denn: satt ja. Aber nicht mit Gen-Mais, pestizid-belasteter Paprika oder Billig-Fleisch aus Massentierhaltung. Das wollen wir am 16. Januar 2016 in Berlin kraftvoll zeigen – und besonders viele werden. Zehntausende Verbraucher/innen, die gemeinsam der Agrar-Industrie-Lobby die Stirn
bieten und für eine ökologischere und bäuerliche Landwirtschaft streiten. Dazu ein Treck der Bäuerinnen und Bauern, die mit über hundert Traktoren eindrucksvoll die Demo anführen.

„Wir haben entschieden, dass es so nicht weitergeht, und wir planen in naher Zukunft die Kühe herzugeben.“ Mit diesen Worten bringt eine Milchbäuerin aus Süddeutschland das Schicksal vieler Landwirte auf den Punkt. Die Milchwirtschaft ist der letzte Bereich, in dem Tiere teilweise noch bäuerlich gehalten werden. Doch weil die Landwirtschaft immer mehr auf Masse getrimmt wird und die Preise sinken, droht vielen bäuerlichen Betrieben nun das Aus.

Die einzige Antwort der Agrarlobby: noch mehr Industrialisierung, noch mehr Wachstum, noch mehr Milchexporte in alle Welt – ein absurder Teufelskreis. Der Bauernverband steht hinter Abkommen wie TTIP und CETA. Und im globalen Wettbewerb würde die industrielle Landwirtschaft
immer weiter auf Masse gehen. Mit aller Macht will die Agrarindustrie ihr Modell einer industrialisierten, exportorientierten Massenproduktion durchsetzen und auch noch die Bauern in den armen Regionen der Welt arbeitslos machen.

Deswegen braucht es jetzt uns alle: Umweltschützer/innen, Imker/innen, Bäuer/innen, Verbraucher/innen und Bürger/innen müssen gemeinsam für eine nachhaltige Landwirtschaft aufstehen. Wir können es schaffen.

Das zeigen viele tolle Beispiele. In Brandenburg sammeln engagierte Bürger/innen gerade zehntausende Unterschriften gegen die Massentierhaltung. Vielerorts gibt es Initiativen gegen Megaställe. Und erst kürzlich gaben Monsanto und Co. bekannt, dass sie wegen anhaltender Proteste erst mal keine Gentechnik nach Deutschland bringen werden.

Lassen Sie uns diesen Schwung mitnehmen und die Agrarlobby in die Defensive bringen. So könnte es im Januar aussehen: Schweine und Kühe in Panik, Bienen und Maiskolben auf der Flucht. Eine große Agrarfabrik rollt durch die Straßen Berlins und macht glückliche Tiere, echte Bäuer/innen
und gutes Essen platt. Doch tausende Bürger/innen stellen sich ihr in den Weg: Zusammen halten wir die Agrarlobby auf. Mit diesem Bild wollen wir uns einmischen – bitte mischen Sie mit!

Ich freue mich, Sie im Januar in Berlin zu sehen, wenn es wieder heißt: „Wir haben es satt!“.
Herzliche Grüße
Chris Methmann, Campaigner

PS: Der Präsident der Agrarlobby, Joachim Rukwied, verkündete kürzlich im Nachrichtenmagazin Spiegel: „Die Agrarwende wird nicht kommen.“
Lassen Sie uns ihm im Januar gemeinsam zeigen: Er hat Unrecht – die Agrarwende ist schon unterwegs! Unterstützen Sie die Demonstration.

Campact e.V., www.campact.de 1,7 Mio. Mitglieder
IBAN: DE24251205106980180631, BIC: BFSWDE33HAN

Sonntag, 27. Dezember 2015

Wofür wir auch noch reines Wasser brauchen


Die Haut sondert antibakterielle Substanzen ab, die verhindern, dass Bakterien und Pilze in die Haut eindringen, dies ist der Grund dafür, dass wir morgens nicht bedeckt von einer Schicht Schimmel auf der Haut erwachen - die meisten Bakterien und Sporen, die auf der Haut landen, sterben schnell ab.

Tränen, Schweiß und Schleim - sie bestehen hauptsächlich aus Wasser - enthalten ein Enzym namens Lysozym, das die Zellwände vieler Bakterien zerstört.

Lymphflüssigkeit besteht ebenfalls überwiegend aus Wasser. Lymphknoten enthalten Filtergewebe und viele Lymphzellen. Bei der Bekämpfung bestimmter bakterieller Infektionen schwellen die Lymphknoten durch die Bakterien und die sie bekämpfenden Zellen so stark an, dass sie tastbar werden. Geschwollene Lymphknoten sind daher oft ein Zeichen für eine Infektion. Dann braucht der Körper viel reines Wasser, um die Abbauprodukte abtransportieren zu können.

Gehirn und Rückenmark sind von Hirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor) umgeben und geschützt. Die "Bluthirnschranke" verhindert bei gesunden Menschen, dass Giftstoffe ins Gehirn gelangen.

Medizinische Studien haben ergeben, dass nur wenige Sekunden gepulste Mikrowellen (= Strahlung von Mobilfunkgeräten, Handy, Smartphone etc.) diese schützende Funktion der Bluthirnschranke für 10-12 Stunden aufheben können. (Literaturtipp: Mobilfunk - Die verkaufte Gesundheit - Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, Ana Scheiner) 

Wer einmal am Morgen und einmal am Abend ein Handy an den Kopf hält, hat demnach seine schützende Bluthirnschranke komplett außer Kraft gesetzt. Telefonieren Sie daher möglichst immer mit Freisprechanlage oder Headset - oder noch besser - mit einem Telefon am langen Kabel.

EU-Studie unterstreicht Kostengünstigkeit der Erneuerbaren

Die von der EU-Kommission veröffentlichte Studie zu Kosten und Subventionen der verschiedenen Energieträger zeigt eindrucksvoll, wie günstig Erneuerbare Energien geworden sind. "Strom aus Windkraft an Land ist finanziell auf Augenhöhe mit Kohlestrom, und Solarstrom ist so günstig
geworden, dass sein Preis nur noch minimal über dem von Gas und Atomkraft liegt", sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).

Das Beratungsunternehmen Ecofys hatte im Auftrag von EU-Kommissar Günther Oettinger die Kosten der Energieerzeugung ohne staatliche Eingriffe errechnet Danach liegt Strom aus Steinkohle bei 75 Euro je Megawattstunde (MWh), Wind onshore unwesentlich höher, Atomenergie und Strom aus Gaskraftwerken liegen bei 100 Euro je MWh und Solarstrorn bei 100 bis 115 Euro je MWh Ge nach Anlagengröße). Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Ecofys-Zahlen von 2012 stammen. Seitdem sind die Erneuerbaren Energien noch kostengünstiger geworden.

Noch klarer werden die Vorteile der sauberen Energien, wenn man die sogenannten externen Kosten wie Umwelt- und Gesundheitsschäden mit einrechnet Diese Kosten beziffert Ecofys für alle EU-Staaten auf 150 bis 310 Milliarden Euro im Jahr 2012.

Deutschland führt die Negativrangliste mit 42 Mrd. Euro an. Hauptgrund ist der immer noch viel zu hohe Anteil der Kohle an der Energie-Erzeugung. Darauf entfallen 45 Prozent der Schäden.
Die Kohle hat Folgekosten von bis zu 140 Euro je MWh, Erdgas kommt auf 60 Euro. Atomkraft und Sonnenenergie liegen bei 20 Euro je MWh, Biomasse schlägt mit 25 Euro zu Buche. Windkraft hat laut Ecofys faktisch keine Folgekosten.

Bei der Berechnung der externen Kosten der Atomkraft hat Ecofys extrem niedrige Kosten für einen nuklearen Unfall angesetzt: umgerechnet 0,5 bis 4 Euro je MWh. Die deutsche Versicherungswirtschaft war in einer Studie für den BEE auf 140 Euro je MWh gekommen.

Auch berücksichtigt Ecofys nicht den Wert der verschenkten Verschmutzungszertifikate im EU-Emissionshandel und den staatlichen Verzicht auf eine angemessene Versicherung der Atomreaktoren - beide Faktoren hätten die Gesamtrechnung noch deutlich zu lasten der Kohle- und Atomwirtschaft ausgeprägt, was derzeit in der EU wohl nicht gewollt ist.

"Wer sich all diese Zahlen vor Augen hält, sollte klar sehen, dass sich Erneuerbare Energien ökologisch und ökonomisch rechnen", so BEE-Geschäftsführer Falk.

Quelle: Wirtschaft in Mittelnassau (IHK), Verlags-Sonderveröffentlichung 2015

Supermärkte sollen Lebensmittel nicht mehr vernichten dürfen

Frankreich hat den Wegwerf-Stopp für Supermärkte zum Gesetz gemacht. Wallonien (ein Teil Belgiens) schon 2014. Es verbietet Lebensmittel Händlern, unverkaufte Ware einfach wegzuwerfen. Unverkauftes soll gespendet werden, es kann auch als Tiernahrung oder als Kompost für die Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Verboten ist es künftig auch, essbare Lebensmittel für den Konsum ungeeignet zu machen, zum Beispiel durch den Einsatz von Chlor.

Größere Supermärkte (ab 400 Quadratmetern) müssen einen Vertrag mit einer karitativen Organisation über die Abgabe von Lebensmittelspenden schließen. Das Thema soll auch im Schulunterricht eine wichtige Rolle spielen.

Fordern Sie von Ihren Abgeordneten, dass dieses Gesetz zum Vorbild für ein ähnliches in Deutschland wird. Der Deutsche Bundestag forderte bereits 2012, das Wegwerfen bis zum Jahr 2020 auf die Hälfte zu reduzieren — passiert ist aber bisher leider kaum etwas.

Wie sollen Verbraucher mündig entscheiden, wenn sie nie korrekte Produktinformationen erhalten?


Der mündige Verbraucher kann nicht entscheiden, denn es steht nicht drauf, was drin ist!
Wie sollen Verbraucher mündig entscheiden, wenn sie permanent von der Nahrungs- und Genussmittel-Industrie in die Irre geführt werden?

5 Beispiele:

1. Gentechnik:

Verbraucher können nicht feststellen, ob Fleisch, Milch, Eier, Joghurt oder Käse MIT Gentechnik hergestellt werden, also von Tieren stammen, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden. Das bedeutet: Wir werden entmündigt.
Wir können NICHT wählen, ob wir Gentechnik im Essen unterstützen wollen oder nicht!

2. Das Smiley-System:

Lebensmittelkontrolleure beanstanden seit vielen Jahren jeden vierten (!) Lebensmittelbetrieb vor allem wegen hygienischer Mängel. Doch wir dürfen nicht wissen, bei welchen Restaurants die Kontrolleure Mäusekot in der Küche gefunden haben, weil die Nahrungs- und Genussmittel.Industrie gegen jede Veröffentlichung Sturm läuft. Das bedeutet: Wir werden entmündigt!
Wir können NICHT (wie in Dänemark) das saubere Restaurant aufsuchen und die Schmuddelbuden meiden.

3. Versteckte Tiere:

In Produkten wie Limonade oder Chips sind häufig Tierbestandteile versteckt! Auszüge aus Schweineborsten in der Brotherstellung oder Schweinegelatine in der Saftherstellung müssen nicht immer deklariert werden. Das bedeutet:
Wir werden in einer ganz fundamentalen Frage entmündigt - wir können NICHT bewusst auf tierische Produkte verzichten!

4. Qual-Tierhaltung:

Kranke, verhaltensgestörte und verstümmelte Tiere sind in der "Nutztierhaltung" trauriger Alltag und betreffen alle Haltungsformen. Es gibt bisher keine verbindlichen Zielvorgaben für die Gesundheit der Tiere. Das bedeutet:
Wir Verbraucher können nicht feststellen, welcher Käse oder welche Eier von gesunden Tieren stammen und welche von kranken. Das bedeutet, wir werden entmündigt und ungewollt zu Unterstützern von Tierquälerei!

5. Herkunfts-Angaben:

Das Fleisch für den Schwarzwälder Schinken darf, solange es im Schwarzwald verarbeitet wird, aus ganz Europa (ja sogar aus Neuseeland!) kommen - wir erfahren es nicht. Und die Früchte der Marmelade können aus Südamerika kommen - wir erfahren es nicht. Wo regional drauf steht, muss noch lange nicht regional drin sein. Das bedeutet: Wir werden entmündigt!
Wir können uns nicht verlässlich mit regionalen Produkten ernähren.

Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig. Aber sie macht deutlich: Die Appelle der Industrie an die vermeintlich mündigen Verbraucher sind plumpe Ablenkungsmanöver.
Wie sollen denn mündige Verbraucher mündig entscheiden, wenn ihnen permanent und vorsätzlich Informationen vorenthalten werden?

Quelle: foodwatch e. V.

Am Kohle-Ausstieg führt kein Weg vorbei!

Am Kohle-Ausstieg führt kein Weg vorbei! Das ist eine einfache Wahrheit, die eine Mehrheit der Bevölkerung erkannt hat: 69 Prozent der Deutschen verlangen von der Bundeskanzlerin mehr Einsatz für den Kohleausstieg. http://newsletter.greenpeace.de/go/4/1I9V7EWH-1I6V4EF9-1I6V4E84-XMJOZX.html

In Paris hat die Bundesregierung für ambitionierte Ziele geworben. Doch Deutschland wird seine eigenen Klimaschutzziele verfehlen, wenn in den nächsten fünf Jahren nicht dreimal mehr Kohlekraftwerke abgeschaltet werden als geplant.
Greenpeace

Die Technologie für Energiespeicher ist längst entwickelt. Jetzt gilt es, sie flächendeckend einzusetzen.

Saubere Energie - die lohnende Zukukunftsinvestition


Als die Staats- und Regierungschefs in Paris ankamen, gingen von São Paulo über Sanaa bis Sydney und Berlin über 785.000 Menschen bei 2.300 Veranstaltungen in 175 Ländern auf die Straße. Sie forderten mit vereinter Stimme eine Zukunft mit 100 % sauberer Energie, um alles retten zu können, das uns am Herzen liegt.

Vor allem wird seither eine klare Botschaft an Investoren auf der ganzen Welt gesendet: Geld in fossile Brennstoffe zu versenken ist verlorenes Geld. Gewinne lassen sich mit Erneuerbaren Energien erwirtschaften. Z. B. produzieren Motoren, die mit Wasserstoff angetrieben werden, reinen Wasserdampf als "Abgas". Technologien, die uns zu 100 % sauberer Energie verhelfen, sind die lohnenden Investitionen in die Zukunft. Wir brauchen nur in Energiespeicher zu investieren - und voraussichtlich weit weniger als wir in die radioaktive Atomenergie schon verpulvert haben. Verwirklichen wir jetzt das Versprechen von Paris und bieten wir unseren Kindern eine wunderschöne, saubere und sichere Zukunft.
Text teilweise von AVAAZ

Grenzwert für Quecksilber in Fischen soll doppelt so hoch werden

Es klingt unglaublich, ist aber leider wahr:
Jeder kennt Quecksilber, von dem jeder Mensch weiß, dass es sehr giftig ist. Ein Stoff, der früher in Fieber-Thermometern zu finden war und vor dem uns unsere Eltern gewarnt haben. Nun soll der Grenzwert für diesen hochgiftigen Stoff in bestimmten Fischen um 100 (!) Prozent erhöht werden.
Die EU-Fischfangindustrie will, dass doppelt so viel Quecksilber erlaubt wird, wie bisher!

Trotz der enormen gesundheitlichen Risiken, die von dieser Substanz ausgeht, ist Quecksilber im Alltag nicht ausgemerzt. Es ist sowohl in Sparlampen als auch immer noch in Zahnfüllungen zu finden. Viele Menschen lassen sich ihre Amalgam-Plomben entfernen, um den gesundheits-schädlichen Folgen dieses Giftes zu entgehen. Die höchsten Konzentrationen finden sich aber in Fischen.
Aus welchen Gründen ist das so?
Vor allem durch Abgase aus Kohlekraftwerken landet es in Flüssen, Seen und insbesondere im Meer - und damit auch in den Meeresbewohnern.
Am meisten belastet sind große Raubfische, die am Ende der maritimen Nahrungskette stehen, wie Schwert- und Thunfische. Aber auch in kleineren Fischen wie Lachsen und Forellen findet sich das Nervengift, allerdings in deutlich geringeren Mengen.

Die Belastung mancher Fischarten ist so hoch, dass das Bundesumweltministerium Schwangeren vom Verzehr einiger Fischarten ausdrücklich abrät. Wenn man sich die Quecksilber-konzentrationen in manchen Fischen anschaut, ist das verständlich. Die japanische Stadt Minamata erlangte traurige Berühmtheit, weil dort besonders viele Kinder mit Behinderungen geboren wurden, nachdem die Mütter mit Quecksilber belasteten Fisch verzehrt hatten. Bei Erwachsenen soll Quecksilber für eine Reihe von Nervenstörungen verantwortlich sein.

Die Aufnahme selbst kleinster Mengen von Quecksilber führt auf Dauer zu Mattigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Entzündungen des Zahnfleisches und Zahnausfall. Auch Leber- und Nierenfunktionsstörungen und die Schädigung des Zentralnervensystems gelten als typisch. Letztere äußern sich unter anderem durch Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen und psychische Symptome wie Angst, Schreckhaftigkeit und Erregungszustände.
Vor diesem Hintergrund ist die an Schwangere gerichtete Warnung der Behörden vor dem Verzehr bestimmter Fische nicht nur folgerichtig, sondern zwingend. Völlig unverständlich aus Verbrauchersicht ist hingegen: Die EU-Kommission möchte die zulässigen Höchstwerte bei einigen besonders hoch belasteten Fischen verdoppeln, weil diese sonst nicht mehr verkauft werden könnten. Damit werden einzig und allein die Gewinninteressen eines Teils der Fischindustrie bedient!

Sie lesen richtig: Bei hochgradig belasteten Raubfischen sollen die Grenzwerte nicht etwa verschärft werden, wie man es erwarten könnte und was angesichts der Giftigkeit von Quecksilber nur logisch wäre, sondern sie sollen aufgeweicht werden. Und dass nicht um 10 oder 20 Prozent, sondern um 100 Prozent!

Das ist nicht hinnehmbar und deshalb sollten sich alle Verbraucher mit aller Kraft dagegen wehren. Wenn Sie diesen Anschlag auf die Gesundheit der Verbraucher genauso unerträglich finden wie wir, dann zeigen Sie das den Verantwortlichen und werden auch Sie aktiv bei "foodwatch".

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Deutsche Meeresstiftung in Paris (#COP21)

Prominente Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel durch Fürst Albert II von Monaco

Hamburg, 1. Dezember 2015:
Die Deutsche Meeresstiftung konnte die Botschaft zur nachhaltigen Entwicklung der Meere von 91 Abgeordneten der parlamentarischen Intergroup „Seas, Rivers, Islands and Coastal Areas“ an die französische Umweltministerin Ségolène Royal überreichen.

Außerdem bekam die Crew, die über 2,5 Monate mit dem Forschungsschiff ALDEBARAN auf dem
Wasserweg gut 2.500 Kilometer von Berlin nach Paris gereist ist, prominenten Besuch von Fürst Albert II von Monaco.

Weitere Informationen:
www.meeresstiftung.de
www.climatesail.de
www.facebook.com/meeresstiftung

Pressekontakt
:
Katrin Heratsch,
Deutsche Meeresstiftung,
E-Mail: katrin.heratsch@meeresstiftung.de

Donnerstag, 26. November 2015

EU-Studie zeigt: Erneuerbare Energien sind kostengünstig

"Strom aus Windkraft an Land ist finanziell auf Augenhöhe mit Kohlestrom, und Solarstrom ist so günstig geworden, dass sein Preis nur noch minimal über dem von Gas und Atomkraft liegt", sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Und dabei sind die Milliarden-Subventionen für Atomkraft und Kohleverstromung noch gar nicht einbezogen.

Nach der Studie von Ecofys (hat im Auftrag des EU-Kommissars die Kosten der Energieerzeugung ohne staatliche Eingriffe errechnet) liegt Strom aus Steinkohle bei 75 Euro je Mega-
wattstunde (MWh) und aus landgestützten Windrädern unwesentlich höher.
Strom aus Atom- und Gaskraftwerken liegt bei 100 Euro je MWh und Solarstrorn bei
100 bis 115 Euro (je MWh Ge nach Anlagengröße).
Diese Zahlen stammen allerdings schon aus von 2012. Seitdem sind die Erneuerbaren Energien noch deutlich kostengünstiger geworden.

Werden die externen Kosten wie Umwelt- und Gesundheits-Schäden mit einrechnet, dann werden die Vorteile der sauberen Energien noch größer. Diese Kosten beziffert Ecofys für alle EU-Staaten auf 150 bis 310 Milliarden Euro im Jahr 2012.

Mit 42 Mrd. Euro führt Deutschland unrühmlich die Negativ-Rangliste an. Ursache dafür ist der immer noch viel zu hohe Anteil der Kohle an der Energieerzeugung, insbesondere der sehr umwelt- und gesundheitsschädlichen Braunkohle. 45 Prozent der Schäden entfallen auf Kohle.

Kohle soll Folgekosten von bis zu 140 Euro je MWh haben, Erdgas kommt auf 60 Euro, Biomasse auf 25 Euro, Atomkraft und Sonnenenergie auf 20 Euro je MWh. Windkraft hat laut Ecofys faktisch
keine Folgekosten

Doch Achtung: Ecofys hat für die Berechnung der externen Kosten der Atomkraft für einen nuklearen Unfall nur extrem niedrige Kosten von 0,5 bis 4 Euro je MWh angesetzt. Dagegen war die  deutsche Versicherungswirtschaft in einer Studie auf enorme 140 Euro je MWh gekommen.
Auch den Wert der verschenkten Verschmutzungszertifikate im EU-Emissionshandel und den staatlichen Komplettverzicht auf eine Versicherung der Atomreaktoren berücksichtigt Ecofys nicht. Diese beiden Faktoren hätten die Rechnung deutlich zu lasten der Atom- und Kohleenergie verschoben. Doch das ist derzeit in der EU nicht gewollt.

"Wer sich all diese Zahlen vor Augen hält, sollte klar sehen, dass sich Erneuerbare Energien ökologisch und ökonomisch rechnen", so BEE-Geschäftsführer Falk abschließend.

Quelle für Zitate und Zahlen: Wirtschaft in Mittelnassau, 2015, Verlags-Sonderveröffentlichung

Dienstag, 17. November 2015

Krebsauslösende Chemikalien im Schnee der Berge dieser Welt

Perfluorierte und polyfluorierte Chemikalien (PFC) finden sich auch noch ganz oben in unseren Bergen - in den Alpen und auch im Altai-Gebirge, in der Hohen Tatra, den chinesischen Haba-Schneebergen, in Chiles Anden genauso wie in Skandinavien. Woher stammen sie und wie kommen sie dorthin?

PFC verbreiten sich über Wasser und Luft extrem weit - weltweit. Fundstellen sind oft viele tausend Kilometer entfernt vom Ursprungsort.
PFC werden von der Bekleidungs-Industrie eingesetzt, v. a. in der Outdoor-Branche in Funktionswäsche, um Hosen, Jacken und Schuhe etc. wasserdicht zu machen.

PFC können Krebs und Hormonstörungen verursachen sowie das Immunsystem und das Reproduktionssystem schädigen.
Ausgerechnet die Outdoor-Industrie, die mit dem Image der Naturverbundenheit wirbt,
verursacht nachhaltige Schäden selbst in der unberührten Natur.
Dabei bedarf es gar keiner Chemikalien, um sich gegen Wind und Wasser zu schützen.
Lederschuhe sind beispielsweise mit Bienenwachs genauso wasserdicht zu bekommen wie mit einer Goretex-Membran.

Informations-Tipp zur Entgiftung der Textilindustrie: www.Greenpeace.de/detox

Mittwoch, 4. November 2015

250 Beiträge im RAS-Blog

Im BLOG http://Respekt-Achtung-und-Selbstvertrauen.blogspot.de ist der zweihundertfünfzigste Fachbeitrag erschienen.
Herzlichen Glückwunsch!
Weiter so!

140 Megawatt mehr pro Tag

Tag für Tag wurden 2014 weltweit 140 Megawatt an Windkapazität neu dazu gebaut. Das entspricht jeden Tag der Energieversorgung einer Kleinstadt.
Das liefert einen kleinen Hoffnungsschimmer. Denn würden wir energiepolitisch so weitermachen wie im letzten Jahrzehnt, würde die Erderwärmung nicht um die erhofften 1,5 bis 2 Grad Celsius, sondern um 4 bis 6 Grad Celsius ansteigen, mit unfassbaren Auswirkungen auf den gesamten Planeten und das Überleben der meisten Menschen, Tiere und Pflanzen extrem gefährden.
Die Studie "Energy (R)Evolution" zeigt jedoch, dass wir es schaffen könnten (wenn die Politiker weltweit es wollten), den menschengemachten CO2-Ausstoß bis 2050 auf Null zu senken.

Samstag, 31. Oktober 2015

Quecksilber aus Kohle-Kraftwerken - Gesundheits-Gefahr

Der weltweite Klimagipfel in Paris steht bevor. Vor allem deutsche Bürger erhoffen sich, dass viele Länder mehr zum Klimaschutz beitragen mögen. Dabei übersehen sie meist eine große "Kleinigkeit":
Vier der fünf größten CO2-Emittenten in Europa sind laut EU-Kommission Braunkohlekraftwerke in Deutschland. Aus diesem Anlass und zur Erinnerung hier eine Meldung von Greenpeace e.V.:

Quecksilber aus Kohle - Gefahr für Ihre Gesundheit

Nervengift aus Kohlekraftwerken- hätten Sie es gewusst? Quecksilber, ein stark toxisches Schwermetall, blasen die Schlote der Kohlekraftwerke in großen Mengen in unsere Umwelt.
Quecksilber ist hochgiftig. Zerbrochene alte Fieberthermometer, Neonröhren oder gar Energiesparlampen müssen schnelle im stark gelüfteten Raum mit größter Vorsicht und Schutzkleidung entsorgt werden.

Doch was ist mit den ungleich größeren Mengen dieses Nervengiftes, das als Dampf aus den Kohlekraftwerken in die Umwelt gelangt? Es reichert sich vor allem in Gewässern an und gelangt so in die Nahrungskette. Mikroorganismen wandeln das Schwermetall in hundert Mal giftigeres Methylquecksilber um.

Weil der Mensch am Ende der Nahrungskette steht, sammelt sich in unserem Körper ein großer Teil des Quecksilbers und baut sich nicht wieder ab. Bereits geringe Mengen können dem Gehirn schaden und beeinträchtigen vor allem die geistige Entwicklung von Kleinkindern.

Fisch mit Quecksilber

Zu den größten Quecksilberquellen gehören für den Menschen belastete Speisefische. Vor allem Raubfische wie zum Beispiel Thunfisch, Schwertfisch oder Hai sollten Schwangere, Stillende und Kleinkinder meiden. Mehr Informationen hier: "Quecksilber: Gift fürs Gehirn": http://newsletter.greenpeace.de/go/9/18W626HU-18PDBA7L-18PDBA73-XR814J5.pdf

Strengere Grenzwerte durchsetzen

Die Quecksilber-Emissionen aus Kohlekraftwerken sind in Deutschland seit dem Jahr 2000 ungebremst hoch, weil die Betreiber bislang auf moderne Filter verzichten. Allein mit dem Einsatz dieser Technik wäre es möglich, den gesamten Quecksilberausstoß um die Hälfte zu verringern.
Die Bundesregierung muss die Kraftwerksbetreiber jetzt zur Nachrüstung verpflichten und endlich die Menschen vor dem Gift aus den Schloten schützen.

Der EU-Vorschlag für neue Schadstoffgrenzwerte sieht für Quecksilber leider nur eine minimale Reduktion vor. Andere Länder gehen viel entschlossener gegen die Gefahr vor: In den USA etwa liegen die Quecksilber-Grenzwerte künftig klar unter denen in Europa. Fordern Sie auch für Europa deutlich niedrigere Grenzwerte von Ihrem Bundestagsabgeordneten.

CO2-Ziel umsetzen

Deutsche Kohlekraftwerke sind nach wie vor Klimakiller: Vier der fünf größten CO2-Emittenten in Europa sind laut EU-Kommission Braunkohlekraftwerke in Deutschland.

Das Aktionsprogramm der Bundesregierung sieht vor, dass bis 2020 der CO2-Ausstoß des Energiesektors um 93 Millionen Tonnen gesenkt werden soll. Jetzt müssen wir erreichen, dass die Bundesregierung dieses Ziel auf Druck der Kohlelobby nicht aufweicht, sondern umsetzt!

...Am 25. April 2015 gab es eine kilometerlange Anti-Kohle-Kette am Braunkohletagebau Garzweiler bei Köln geben, dem größten Loch in Europa.
Setzen Sie sich weiter für die Energiewende ein - für unsere Gesundheit und für unser Klima.

Quelle: Andree Böhling, Energie-Experte, Greenpeace e.V.
Greenpeace Newsletter  <Info@newsletter.greenpeace.de> vom 17.04.15

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Ja zu Freihandel - Nein zum Aushebeln der Demokratie!

Zwei aktuelle Berichte mit vielen weiteren Links:http://www.agentur-zukunft.eu/2015/10/112-neue-ttip-runde-kritik-waechst/  20.10.15

http://www.agentur-zukunft.eu/2015/10/111-regierung-was-ttip-gegner-verschweigen-und-was-wirklich-stimmt/  10.10.15

Jederzeit online ansehen in der ARD-Mediathek:

"Die Story - Konzerne klagen - Wir zahlen.
Wie Schiedsgerichte den Rechtsstaat aushebeln":
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Konzerne-klagen-W/Das-Erste/Video?documentId=31181268&bcastId=799280

Wiederholungen auf tagesschau24:  22.10., 20:15-21:00,  24.10., 14:15-15:00,
31.10., 9:15-10:00 Uhr.
Sehen Sie in einer sehr sachlichen Dokumentation, wie private Anwälte viele Millionen verdienen.
Auf Prozessgewinne kann in der Finanzindustrie gewettet werden - mit 400% Gewinnaussicht !


Wenn Sie TTIP mit TPP (dem Freihandelsabkommen der USA mit dem Pazifikraum) vergleichen, werden Sie sehr viele Übereinstimmungen entdecken. Als Hillary Clinton noch Außenministerin war, trat sie für dieses Abkommen ein. Jetzt als Präsidentschaftskandidatin ist selbst sie nicht mehr von den Vorteilen für die Bürger überzeugt. Das sollte allen zu denken geben - auch bei uns.

Dass 250.000 Bürger am 10.10. in Berlin gegen CETA und TTIP friedlich demonstriert haben, war selbst für eingefleischte Bürgerrechtler eine Sensation. Immer weniger Menschen glauben den hohlen Versprechen der Großkonzerne und einiger Regierungspolitiker. Immer mehr nutzen ihr Gehirn und erkennen die dramatischen Gefahren für unsere Demokratie und für die Steuerzahler.


Wie viel mit gezielten Aktionen gemeinsam zu erreichen ist, zeigt die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP. Inzwischen konnte sie 3.284.289 Stimmen sammeln und übergeben.
Hier können auch Sie sich beteiligen:
https://stop-ttip.org/de/   Stand: 3.316.016

Montag, 5. Oktober 2015

Dieselmotoren sind Deutschland mehr Geld wert als Flüchtlinge in Not

Zur Subvention von Dieselmotoren gibt Deutschland weit mehr Geld aus als für Flüchtlinge in Not
Wer sagt, dass wir kein Geld hätten für Menschen, die vor Bomben und Granaten aus Bürgerkriegsgebieten flüchten?
7.000 Millionen Euro verschwendet die BRD jedes Jahr zur sinnlosen Subvention von hochgiftigen Dieselmotoren, trotz über 5 Millionen Asthmakranker in unserem Land.

Jahrzehntelang haben Umweltorganisationen für ein Verbot von Dieselmotoren gekämpft - vergeblich. Die Zahl der Dieselkäufer hat sich seither mehr als verzehnfacht, obwohl die Weltgesundheitsorganisation Dieselabgase als krebserregend eingestuft und auf eine Stufe mit Arsen, Asbest und Senfgas gestellt hat, s. Diesel-Abgase sind krebserregend, auf einer Stufe mit Asbest, Arsen und Senfgas

In der aktuellen Diskussion um VW regen sich die Medien heftig auf wegen geschönter CO2-Abgas-Werte.
Die höchst giftigen Rußanteile werden mit keinem Wort erwähnt - aus welchen Gründen wohl?
Sie betreffen nicht nur VW, sondern ALLE Hersteller von Dieselmotoren, inklusive LKW, Busse und vor allem Schiffe - WELTWEIT!!!

Montag, 21. September 2015

Diesel-Abgase sind krebserregend, auf einer Stufe mit Asbest, Arsen und Senfgas

Jahrzehntelang galten Dieselmotoren als hochgiftige Rußschleudern. Sie sind es leider immer noch, trotz angeblich ach so guter Rußfilter. Wer hinter einem Diesel-Pkw deutscher Premiummarken herfährt und die schwarzen Rußwolken sieht, kann sich nur wundern, wofür die teure Rußfilter haben.

Dass Dieselmotoren von VW die Abgaswerte in USA nicht einhalten, führte heute zu einem Desaster im Börsenkurs des Unternehmens. Doch es ist nicht zu verstehen, dass kein einziger Experte in den TV-Nachrichten sich getraut hat, die bekannte, grundsätzliche Giftigkeit der Dieselabgase zu erwähnen.

Daher weisen wir noch einmal auf diese wichtige Info der WHO hin:

Seit Juni 2012 ist es amtlich: Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Dieselruß als Erreger von Lungenkrebs ein.Artur Braun, Physiker an der Empa und Experte für Röntgenspektroskopie, hat maßgeblich dazu beigetragen, Struktur und Zusammensetzung von Rußpartikeln zu analysieren. Feinstaub ist gefährlich – diese Erkenntnis ist nicht neu. Doch was macht am Feinstaub die Gefahr aus? … Wohl ließ sich rußiger Feinstaub in Filtern einsammeln und die chemischen Bestandteile wurden analysiert. Doch die Frage blieb: Wo genau steckt die Gefahr? Sind es die Rußpartikel selbst, die Menschen krank machen? Oder sind es Giftstoffe, die der Ruß mit sich trägt – wie ein vollgesogener Schwamm?

Das norwegische Gesundheitsministerium ("Norwegian Institute of Public Health") wollte der Sache nachgehen und bat Artur Braun um Unterstützung. Vor seiner Zeit bei der Empa hatte der Forscher an der Universität von Kentucky gearbeitet und dort 2002 erstmals Rußpartikel mit Hilfe von weicher Röntgenstrahlung an einem Synchrotron analysiert.
Ergebnis:
Dieselpartikel, die unter hohem Druck und großer Hitze im Motor „geboren“ wurden, besitzen ein Gerüst aus Graphit – das ist im Röntgenlicht deutlich zu sehen. Bei Rußpartikeln aus Holzfeuern, die unter milden Atmosphären-bedingungen entstanden, fehlt dieses Graphit-Gerüst. Auch die chemischen funktionellen Gruppen unterschieden sich: Im Dieselruß fanden sich Carboxylgruppen, wie sie auch an Ameisensäure- und Essigsäuremolekülen vorkommen; im Holzrauch fand Braun Hydroxylgruppen wie an Methanol und Ethanol. Qualm ist also nicht gleich Qualm.

Die norwegischen Toxikologen gingen nun einen Schritt weiter und ließen die Rußpartikel mit Hilfe von Lösungsmitteln von den anhaftenden chemischen Giftstoffen bei Brauns Kollegen an der „University of North Dakota“ trennen. Dann analysierte Braun die Bestandteile einzeln im Röntgenlicht: erst die „nackten“ Rußpartikel, danach die Lösung mit den mutmaßlich Krebs erregenden Giftstoffen, die zuvor am Ruß gehaftet hatten. Wieder fand Braun verschiedene funktionelle Gruppen am Kohlenstoffgerüst und konnte sie mit den Befunden seiner früheren Forschungsarbeit vergleichen.

Zugleich testeten die Toxikologen, welche Wirkung die beiden Fraktionen der Rußpartikel auf menschliche Lungenzellkulturen haben. Erstmals wurde also getrennt untersucht, was am Ruß so gefährlich ist. Die Studie, die im Fachblatt „Toxicology Letters“ erschien, ist nach Meinung von Braun die erste, in der die Methode der Röntgenabsorptionsspektroskopie (NEXAFS) mit Methoden der toxikologischen Forschung kombiniert worden war.

Die WHO reagiert
Das Ergebnis der Studie fiel eindeutig aus: Die „nackten“ Rußpartikel lösten in Zellkulturen einen genetischen Entgiftungsmechanismus aus. Die Zellen waren also angegriffen worden.
Aber auch die ausgewaschenen, vorher am Ruß haftenden Stoffe zeigten Wirkung: Sie verursachten Entzündungsreaktionen in den Zellen und agierten zudem als Zellgift.

Zeitgleich reagierte die Weltgesundheitsorganisation WHO. Mehrere neue Studien – so auch die von Braun und seinen Kollegen aus Norwegen und den USA – hatten auf die Krebs erregende Wirkung von Ruß hingedeutet und die Mechanismen hinreichend erklärt.

Nun konnte nicht mehr, wie seit 1988, von wahrscheinlicher Krebsgefahr („probably carcinogenic to humans“) gesprochen werden. Die Neu-Einstufung folgte am 12. Juni 2012. Dieselruß gilt jetzt als erwiesenermaßen („based on sufficient evidence“) Lungenkrebs erregend; eine gewisse Wahrscheinlichkeit deutet außerdem darauf hin, dass Dieselruß ebenfalls das Risiko von Blasenkrebs erhöht. …


Literaturhinweise

 
A. Braun, F.E. Huggins, A. Kubátová, S. Wirick, B.S. Mun, J.M.D. Mcdonald, M.M. Maricq, K.E. Kelly, N. Shah, G.P. Huffman, Towards distinguishing wood-smoke and diesel exhaust in ambient particulate matter, Environmental Science & Technology 2008, 42(2) 374-380

A.I. Totlandsdal, J.-I. Herseth, A. Kocbach Bølling, A. Kubàtovà, A. Braun, R. E. Cochran, M Refsnes, J. Øvrevik, M. Låg, Differential effects of the particle core and organic extract of diesel exhaust particles, Toxicology Letters 2012, 208 (3), 262–268 mehr

Weiterführende Informationen:

Durch die Neubewertung des Gefährdungspotentials gehören Diesel-Abgase nun zu der gefährlichsten Gruppe von Karzinogenen und stehen auf der gleichen Gefährdungsstufe wie Asbest, Arsen und Senfgas.

Besonders alarmierend ist dies auch für den Schiffsverkehr:

Ein einzelnes Kreuzfahrtschiff stößt so viele Schwefeldioxide aus wie 37 Millionen Pkw, so viele Rußpartikel wie eine Million Pkw und so viele Stickoxide wie 420.000 Pkw
- in den Katalogen der Kreuzfahrtschiffe werden die Abgas- und Rußfahnen der Schiffe allerdings aus Werbungszwecken einfach wegretuschiert. Der jährliche CO2-Ausstoß der weltweiten Handelsschifffahrt wiederum beträgt rund 1,12 Milliarden Tonnen (Stand 2008). Das entspricht einem Anteil von 4,5% der globalen Treibhausgas-Emissionen.

Weiterführende Informationen und Links finden Sie hier bei Agitano Wirtschaftsforum Mittelstand:
http://www.agitano.com/diesel-abgase-sind-krebserregend-gefaehrdung-drastisch-nach-oben-korrigiert-auf-eine-stufe-mit-asbest-arsen-und-senfgas/28838,
auch den Hinweis auf ein n
eues Dieseladditiv aus den Niederlanden, das die Emissionen um 50% reduziert.

Quelle: EMPA | Dr. Artur Braun 2012. artur.braun@empa.ch

Samstag, 19. September 2015

Sehr große Offshore-Windparks könnten Hurricanes und Sturmfluten verhindern

"Offshore wind farms could tame hurricanes before they reach land, Stanford-led study says"
siehe:
http://news.stanford.edu/news/2014/february/hurricane-winds-turbine-022614.html
Wichtigste Aussage:

"found that the wind turbines could disrupt a hurricane enough to reduce peak wind speeds by up to 92 mph and decrease storm surge by up to 79 percent."

Zerstörungen durch schwere Hurrikans können Kosten um die 100 Milliarden US Dollar verursachen. Hurricane Sandy kostete $82 Milliarden.

Riesige Offshore Windparks kosten weniger, erwirtschaften ihre Kosten selbst und widerstehen derzeit bereits Windgeschwindigkeiten bis 112 Mph.
Solche Windgeschwindigkeiten wären jedoch wenig wahrscheinlich bei riesigen Windfarmen, weil die die Luftgeschwindigkeit am Rand der Stürme drastisch bremsen könnten.

Donnerstag, 17. September 2015

Erfolg für die Europäische Bürgerinitiative ‘Wasser als Menschenrecht’


Eine Mehrheit von allen Abgeordneten der Grünen/EFA sowie aus den sozialdemokratischen und linken Fraktionen im Europäischen Parlament hat am 9.9.15 die europäische Bürgerinitiative gegen die Privatisierung der Wasserversorgung unterstützt. Konservative/Christdemokratische, liberale und rechtskonservative Abgeordnete hatten versucht, die Bürgerinitiative mit einer Alternativresolution alle Zähne zu ziehen. Sie konnten sich damit aber nicht durchsetzen. Die konservativ-liberale Mehrheit ist mit ihrem Boykottversuch gescheitert. Das stärkt die Glaubwürdigkeit des Europäischen Parlaments als Vertretung der Bürgerinnen und Bürger.

Hier können Sie sehen, welche deutschen Abgeordneten der Bürgerinitiative “Recht auf Wasser” die Zähne ziehen wollten: http://www.sven-giegold.de/2015/recht-auf-wasser-so-stimmten-deutsche-parteien/

Quelle: http://www.sven-giegold.de/2015/danke-fuer-mobilisierung-fuer-wasser-als-menschenrecht/

Weltweiter Windenergie Markt boomt

21,7 GW Leistung wurden im ersten Halbjahr 2015 neu installiert, nach 17 GW in 2014.
Die weltweite Windenergie-Kapazität hat damit 392 GW erreicht. 428 GW werden bis Jahresende 2015 erwartet. Zum Vergleich der stetig wachsenden Entwicklung: 2011 waren es erst 236 GW, 2012 dann 282 GW, 2013 schon 318 GW, 2014 bereits 378 GW.
Allein China wird bald fast 125 GW installiert haben. Neuling Brasilien (mit dem größten prozentualen Wachstum, von niedriger Basis aus) wird der viertgrößte Markt für neue Windturbinen.

Die weltweite Windenergie-Kapazitäts-Zuwachs ist deutlich höher als im ersten Halbjahr 2014 und 2013, als 17,6 GW bzw. 13,9 GW neu dazu kamen. Alle installierten Windturbinen weltweit können derzeit 4 % des weltweiten Strombedarfs erzeugen.
Quelle: http://www.wwindea.org/

Rekordsommer 2015 lässt die Gletscher schmelzen

Die Langzeitmessreihe am Stubacher Sonnblickkees, in der Granatspitzgruppe der Hohen Tauern, dokumentiert eindrücklich die Auswirkung der globalen Klimaänderung.
Eindrucksvolle Fotos sehen und ausführliche Infos lesen Sie hier:

http://www.sonnenseite.com/de/wissenschaft/rekordsommer-laesst-die-gletscher-schmelzen.html?utm_source=%3A%3A%20Sonnenseite%20Newsletter%2012.%20September%202015%20%3A%3A&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter

Sonniger Sommer sorgt für Rekord-Solarstrom-Ernte

Nie zuvor produzierten Solarstromanlagen in Deutschland so viel Elektrizität in den drei Sommermonaten Juni, Juli und August: 14,1 Milliarden Kilowattstunden (ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) – ein neuer Solarstromrekord, laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Diese Strommenge würde reichen, um den Jahresbedarf von 4.000.000 Haushalten zu decken.

Meteocontrol-Einstrahlungsdaten der Meteosat Satellitenbeobachtungen, erhoben in Kooperation mit der Universität Oldenburg, belegen: Die Sonne schickte in den 3 Sommermonaten Energie im Umfang von 497 Kilowattstunden pro Quadratmeter nach Deutschland – das sind 6 Prozent mehr als im langjährigen Mittel.

„Die Besitzer der 3,5 Millionen Solaranlagen in Deutschland können sich über eine Rekordernte freuen. Die Aussicht auf gute Erträge bei gleichzeitig stark gesunkenen Solartechnikpreisen macht immer mehr Menschen und Unternehmen zu Solarenergienutzern“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Besonders stark gewachsen sei zuletzt die Zahl der Solarwärmeanlagen und Solarstromspeicher.
Quelle   Bundesverband Solarwirtschaft e.V. 2015

Dienstag, 15. September 2015

Trinken Sie genug, um gut zu verdauen?

Wir produzieren täglich etwa eineinhalb Liter Speichel. Durch unseren Verdauungstrakt fließen täglich 11,5 Liter verdaute Nahrung, Flüssigkeiten und Verdauungssäfte. Davon sind gut 9 Liter Wasser. Nur 100 ml Flüssigkeit werden mit dem Kot ausgeschieden. Da wir nicht so viel Wasser trinken, wie wir brauchen zur Verdauung, holt sich unser Körper das erforderliche Wasser aus der Lymphe, dem Blut, den extra- und intrazellulären Flüssigkeiten, spült es in den Darm, pumpt es wieder heraus, filtert es anschließend und transportiert es zurück. Selbst wenn wir nichts tun als uns auszuruhen oder zu schlafen, ist der Körper also hochgradig beschäftigt.
Unterstützen Sie Ihren Körper, indem Sie täglich genug frisches, reines, mineralarmes Wasser trinken. Mehr s. www.Wasser-hilft.de





Sonntag, 13. September 2015

Drei-Wege-Komfort-Armaturen

Drei-Wege-Komfort-Armaturen für Umkehrosmose-Trinkwasser, kaltes und heißes Leitungswasser
- 3in1 in Chrom oder in Edelstahl (s. Foto)

Harmonische Formgebung, elegant-luxuriöses Design,
hochwertige Verchromung, aufwendige Hochglanz-Politur,
dies und noch viel mehr vereinen diverse Modelle.

Es gibt auch hohe Wasserhähne für hohe Gefäße.
Maße, Preise und alternative Modelle siehe Links unten.

Zu erhalten bei
http://www.Wasser-hilft.de/wartungsplan_daten.htm

http://www.wasser-hilft.de/umkehrosmose_armaturen.htm

Eine 3-Wege-Komfort-Armatur lohnt sich für alle, die keine 2 Wasserhähne nebeneinander haben wollen, kein weiteres Loch in ihre Spüle bohren können, weil sie eine wertvolle Keramik-Spüle besitzen, oder deren Arbeitsplatte aus Marmor  oder Granit besteht. (Da würde das Bohren mit speziellen Diamantbohrern bereits ca. 200 € kosten.)

Water - Die geheime Macht des Wassers. Dokumentation Wissenschaft

Ein äußerst sehenswerter Film ist im Internet erschienen mit dem schlichten Titel "WATER".
Darin berichten Wissenschaftler aus der ganzen Welt, darunter Nobelpreisträger und Professoren der verschiedensten Fachrichtungen, über neue Erkenntnisse der Erforschung der Grundlage allen Lebens und allen Bewusstseins.
Dieser Film wurde mit Forschern der Internationalen Akademie der Wissenschaften in Moskau gedreht. Film- und Tonqualität sind exzellent, Water - Die geheime Macht des Wassers. Dokumentation Wissenschaft, Laufzeit 83 Minuten, Dolby Digital 2.0, 16:9 (1,78:1), Deutsch/Englisch, u.a. mit Dr. Masaru Emoto, Alois Gruber, Prof. Dr. Kurt Wüthrich u. v. a.
Er ergänzt die beiden Filme "Die Wassermeister" und "Die Wasserheiler", die Sie auf DVD sehen können (und ist noch aktueller als 7 weitere Filme, die in ZDF und ORF gesendet wurden).






Die Links zum Film im Internet mussten aus Urheberrechtsgründen gelöscht werden. Der Original-Film ist jedoch auf DVD weiterhin für nur 19 € hier erhältlich:
www.wasser-hilft.de/wasser_buecher.htm   (Ausführliche Rezension auf dieser Seite)

Sehen Sie, wie viele herausragende Menschen in den Erkenntnissen über das uns alle und alles verbindende Wasser zusammenfinden.

Liebe Dein Leben. Ziele erreichen - Visionen verwirklichen.



Von Fremdbestimmung zum bewussten Gestalten Deines Lebens.
Erfolgshandbuch von Rudolf Schnappauf, Medien Service Schnappauf, Hünfelden, 277 S., viele Abb. und Übungen, ISBN 978-3-00-033229-6

In seelischer Ausgeglichenheit Verstand, Gefühl und Intuition nutzen und so Harmonie herstellen zwischen Körper, Intellekt und Emotion.

Sie besitzen die Fähigkeit, innere Ruhe, Zuversicht, Glück und Lebensfreude zu empfinden, wann immer Sie dies wünschen.

Erfolg im Beruf und harmonisches Privatleben lassen sich vereinbaren.

Dieses anschaulich illustrierte Buch liefert Ihnen leicht erlernbare Methoden, Ihre persönlichen Kräfte zu aktivieren und zu stabilisieren.

- Sie gewinnen an Ausstrahlung, Zielklarheit und Entscheidungsfreude
- Sie steigern Ihr Selbstvertrauen und Ihren Optimismus
- Sie erreichen Übersicht und Gelassenheit
- Sie haben mehr Spaß und Freude an Ihrer Arbeit, Ihrer Familie,
Ihren Hobbys und den Herausforderungen des Lebens.

Gliederung und mehr Info

Selbstverantwortung statt Fremdbestimmung

"Leben oder gelebt werden?
Wer sein Leben nicht länger von unbewussten Denkprogrammen und Verhaltensweisen bestimmen
lassen möchte, wer die eigenen schöpferischen Möglichkeiten mehr entfalten möchte und wer diese gezielt einsetzen will für mehr Lebensfreude, Selbstvertrauen und Gelassenheit, der findet in diesem Buch nicht nur fundiertes Wissen und hilfreiche Anregungen, sondern praxiserprobte Unterlagen für die eigene Klärung, Selbstfindung und Zielverwirklichung."
                                                                                                               Thomas Lang, Kiedrich


 

ausführliches
Inhaltsverzeichnis (pdf)
 

Leseprobe 2 (pdf)
 
Dieses Buch wird wunderbar ergänzt durch
eine CD
mit Konzentrations-, Atem- und Energie-Übungen,
 
eine CD mit Tiefenentspannungs-Training und spiritueller Fantasiereise

Mittwoch, 2. September 2015

Mikroplastik in Deutschlands Flüssen und an Nord- und Ostseeküste

Hintergrund der 2. Forschungs-Expedition der ALDEBARAN:

Fataler Kreislauf:
Plastik kommt in Gewässern in ganz unterschiedlichen Größen vor, am drängendsten ist die Suche der Wissenschaftler nach Mikroplastik, das sind winzige Kunststoffteilchen kleiner als 5 mm, die mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen sind. Diese kleinsten Plastikpartikel entstehen aus achtlos entsorgtem Plastik, das vorwiegend durch Sonneneinstrahlung, Wind und Wellen verwittert und zerkleinert wird. Diese kleinen Bruchstücke lagern sich am und im Gewässerboden, dem so genannten Sediment, ab und werden dort mit der Nahrung von den Bodenbewohnern wie kleinen Würmern, Muscheln und Krabben gefressen und gelangen so auch auf unseren Tisch.

Reagieren biologische Organsimen auf den Giftcocktail?
Ein Ziel der Untersuchungen von Prof. Witt ist die Ermittlung der Aufnahmekapazität von Mikroplastik für Giftstoffe. Mit Hilfe der Silikonsammler kann auch die Kapazität für andere Kunststoffe ermittelt werden – wie für das weltweit am häufigsten verwendete Polyethylen. Um die Giftwirkung der vom Silikon gesammelten Schadstoffe zu testen, wird es anschließend in biologischen Testsystemen untersucht. Falls Bakterien, Algen oder Fischeier auf den Giftcocktail in den Silikonfasern reagieren, beispielsweise durch ein gehemmtes Wachstum oder Fehlbildungen, dann ist damit auch eine reale Bedrohung der marinen Umwelt und – durch die Nahrungskette – auch für den Menschen nachgewiesen.

Von Muscheln weiß man durch neuste Forschungsergebnisse inzwischen, dass sie kleinste Körnchen Polyethylen (PE) im Gewebe anreichern und diese dort Entzündungsreaktionen und Geschwüre verursachen. Diese Erkenntnis könnte auch für den Menschen gelten, jedoch gibt es dazu noch keine Untersuchungen. Als weitere Gefahr sammeln Plastikteilchen im Meer ähnlich wie ein Schwamm Schadstoffe, wie Dioxine oder PCBs. Diese Stoffe sind teilweise krebserregend und erbgutschädigend. Zudem enthalten viele Plastikteilchen von vorn herein giftige Stoffe, wie Weichmacher, die ähnlich wie Hormone wirken. All diese Schadstoffe können sich im Körper der Organismen wieder vom Kunststoff lösen und ihre schädigende Wirkung dort entfalten.

Mikroplastik könnte nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen für Menschen sogar wesentlich schädlicher sein als bisher angenommen, da es zusammen mit den an sich gebundenen Giftstoffen und Bakterien von den Meerestieren und auch vom Menschen direkt oder indirekt aufgenommen werden kann.

Was die Grundlagenforschung bringen soll:Mit Hilfe der Ergebnisse der Forschungsfahrt durch das Team um Prof. Dr. Gesine Witt und Prof. Dr. Christian Laforsch können Eintragsquellen (Qualität) und Höhe (Quantität) sowie das Risiko der Schadstoffbelastung des Sediments abgeschätzt werden. Dem Ziel, die Europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) von 2008 umzusetzen, käme die Forschergruppe durch ihre Grundlagenforschung einen entscheidenden Schritt näher.

Kontakte:
HAW Hamburg
Fakultät Life Sciences
Frau Prof. Dr. habil. Gesine Witt
T. +49 157 313 60 814
gesine.witt@haw-hamburg.de

ALDEBARAN Marine Research & Broadcast
Herr Dipl.-Biol. Frank Schweikert
T. +49 40 325 721-13
frank.schweikert@aldebaran.org


Quelle: Pressemitteilung vom 2. Sept. 15 der HAW Hamburg

Plastik-Giftcocktails im Sediment deutscher Flüsse und Küsten, 2. Forschungsexpedition



„Die Suche nach Plastikmüll in Gewässern und Sedimenten ist wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen", sagt Prof. Dr. habil. Gesine Witt von der HAW Hamburg, „da es bis heute kaum zuverlässige Informationen gibt, wo sich die unterschiedlich großen Teile nach ihrem Gebrauch im Gewässer oder im Sediment aufhalten".

Delikat ist die Erkenntnis, dass sich die winzigen Plastikteile wie ein Magnet für Schadstoffe verhalten, je länger sie im Wasser herumtreiben. Auf ihrer Reise ins Meer binden sie deshalb einen wahren Giftcocktail an sich. Mit 50 Probensammlern will das Team um Prof. Witt herausfinden, wie stark Mikroplastikteile in Sedimenten an der Nord- und Ostseeküste, Elbe, Weser, Trave und in den Boddengewässern bereits mit Giftstoffen belastet sind.
Da diese Giftcocktails in die menschliche Nahrungskette gelangen, ist das Thema Plastikvermüllung und angelagerte Giftstoffe so brisant und beschäftigt Wissenschaftler/innen und Öffentlichkeit.



Gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) machte sich das Forschungsschiff ALDEBARAN vom Hamburger Hafen auf, um in der Elbe und den Küstengewässern Plastikmüllverunreinigungen aufzuspüren.

Quelle: Pressemitteilung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW Hamburg,
vom 2. September 2015, Energie / Technik / Nachhaltigkeit/ Plastik#Gewässer#Giftcocktails








Sonntag, 30. August 2015

Der Regenwald ist einer der größten Trinkwasserspeicher

In den Regenwäldern des Amazonasbeckens werden 20 % des Sauerstoffs unserer Atemluft unseres gesamten Planeten Erde erzeugt. 10 % aller Tier- und Pflanzenarten unserer Welt und vermutlich noch sehr viele wertvolle Pilze, Bakterien und Pflanzen, die wir noch gar nicht kennen, leben in dieser Regenwaldregion.

Der Regenwald ist unser bester Schutz gegen den Klimawandel, einer der größten Trinkwasserspeicher und die Heimat einzigartiger indigener Völker, die noch nicht von menschlicher Industrie und Technik abhängig sind.

Dieser wertvolle und für uns alle wichtige Regenwald wird derzeit von wenigen geldgierigen Konzernen in Rekordtempo abgeholzt - großenteils mit Genehmigung der Politiker, teilweise illegal und mit Gewalt gegen die Ureinwohner (- genau wie in Indonesien).
Fordern Sie jetzt die Staatsoberhäupter, die sich zum Klimagipfel in Paris treffen, und die brasilianische Präsidentin Dilma auf, unsere grüne Lunge - den größten Naturpark der Erde - für die nächsten Generationen zu retten.

Freitag, 28. August 2015

Aktuelles von der Meeresforschung


Am Freitag, den 28. August, wird die ALDEBARAN in Berlin den Startschuss für die erste große Kampagne der Deutschen Meeresstiftung geben.
Im Rahmen der Climate Sail wird die ALDEBARAN das Stiftungsteam von Berlin über Hamburg, Brüssel und Straßburg zum Welt-Klimagipfel nach Paris bringen. Unter dem Motto „Reduce“ werden wir an Bord den Dialog von wichtigen Entscheidungsträgern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik moderieren und mit täglichen Veranstaltungen und Sendungen auf den Klimagipfel und seine Bedeutung aufmerksam machen. Ein Highlight der Tour wird der Besuch von Prinz Albert
II von Monaco an Bord der ALDEBARAN in Paris sein, der für seinen großen Einsatz für den Meeresschutz bekannt ist.


Anlässlich des Tour Starts sind alle Freunde, Partner und solche, die es noch werden möchten
am Sonntag den 30. August um 16 Uhr
zu einem kleinen Imbiss eingeladen.
Die ALDEBARAN ist vor dem Verkehrsministerium
(Invalidenstraße 44, Berlin ) zu finden.


Die tagesaktuellen Informationen zur Climate Sail dazu sind dann auf www.meeresstiftung.de (geht live am 28. August) und auf unserer Facebook Fanpage www.facebook.com/meeresstiftung zu verfolgen.

 

Am 15. und 16. September 2015 findet zum ersten Mal ein Meeresforum von der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung statt, an dem zahlreiche, namhafte Persönlichkeiten wie die Leiterin der parlamentarischen Intergroup im Europaparlament, Gesine Meißner, und der Klimaforscher und Buchautor ,Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, teilnehmen werden. Durch das Meeresforum wird der interdisziplinäre Dialog zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und mehr über die Meere und insbesondere über mögliche Zukunftsszenarien gestärkt.


Im Anschluss findet am 17. und 18. September bereits zum sechsten Mal die Nachwuchskonferenz in der Meeresforschung, YOUMARES, statt (Anmeldung über folgenden Link: http://youmares.net/index.php/registration-participation/registration-dgm/4-youmares-6/2-dgm-jahrestagung).
Neben zahlreichen Themenrunden, in denen der Nachwuchs Forschungsergebnisse präsentiert, gibt es zum Thema Frauen in der (Polar)Forschung eine Podiumsdiskussion.
Weitere Highlights sind der Abend „Wirtschaft-trifft-Wissenschaft“ bei dem sich Unternehmen und Institute den Nachwuchsforschern präsentieren, sowie ein attraktives Exkursionsprogramm zum Thema Meeresmüll an Bord der ALDEBARAN und zur Meerwasserversuchsanlage MAREE des Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT).



Viele Grüße aus der Landbasis in Hamburg
das ALDEBARAN Team

Dienstag, 25. August 2015

Immer mehr Kinder werden übergewichtig und fettleibig durch ungesunde Produkte

Unsere Kinder ernähren sich grundfalsch. Sie essen viel zu viele Süßigkeiten, fettige Snacks und trinken zu viele zuckerhaltige oder gar süßstoffhaltige Getränke. Frisches Obst, Gemüse, Salate und gesunde Kräuter kommen dagegen meist viel zu kurz.

Die katastrophale Folge für die Kinder und die Gesellschaft: In Deutschland sind 15 Prozent der Kinder übergewichtig, sechs Prozent fettleibig. Ihnen drohen Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen, was die Kosten der Krankenversicherung für alle in Zukunft noch höher treiben wird.

In nur 3 Jahrzehnten, d. h. im Vergleich zu den 80er- und 90er-Jahren, ist der Anteil übergewichtiger Kinder bereits um 50 Prozent hochgeschnellt.

Um der mehr als berechtigten Kritik für ihre speziell auf Kinder zielende Verkaufsförderung von ungesunden Lebensmitteln zu begegnen, haben sich die weltweit führenden Lebensmittelunternehmen 2007 im Rahmen einer Initiative der Europäischen Union freiwillig dazu verpflichtet, ihr Marketing verantwortungsvoller zu gestalten. In dem „EU Pledge“ haben sie zugesichert, freiwillig Regeln für an Kinder gerichtetes Marketing einzuhalten. Doch sie tun es nicht.

Im Gegenteil, sie bewerben immer mehr knallbunten, überzuckerten und fettigen „Genussmittel-Müll“ als Nahrungsmittel für Kinder; – das Wort LEBENSmittel passt auch bei allerbestem Willen gar nicht zu den Stoffen, die eine Übersäuerung der Körperzellen verursachen und damit langfristig für viele schwere Krankheiten ursächlich verantwortlich sind,

Wie viele aus der TV-Werbung bekannte Produkte in diese Kategorie fallen, die in Plastikflaschen, Aluminiumverpackungen und grell bunt lackierten Pappschachteln den Kindern angeboten werden. sehen Sie hier:
https://www.foodwatch.org/de/informieren/kinderernaehrung/mehr-zum-thema/produkttest-selbstverpflichtung/
Nur 29 von 281 Produkten bestanden den Test und entsprechen den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. 

In dieser Studie finden Sie die Testergebnisse aller analysierten Produkte:http://www.foodwatch.org/uploads/media/2015-08-24_foodwatch-Studie_Kindermarketing_EU_Pledge_auf_dem_Pruefstand_final_WEB_01.pdf

Donnerstag, 30. Juli 2015

"Lexikon" der Umkehrosmose

Die wichtigsten Fachbegriffe, Abkürzungen und Bauteile von Umkehrosmose-Anlagen sind kurz, knapp und leicht verständlich  in einem kleinen Brevier von Rudolf A. Schnappauf erklärt.
Inhaber von Umkehrosmose-Anlagen von Wasser-hilft können dieses "Mini-Lexikon" bei ihm anfordern - natürlich kostenfrei: schnappauf@wasser-hilft.de

Dienstag, 21. Juli 2015

Der Aufenthalt an Wasserfällen ist gesundheitsfördernd

Dass der Aufenthalt an Wasserfällen unserer Gesundheit sehr zuträglich ist, dürften die meisten Menschen wissen (zumindest die, welche sich mit Wasser intensiv beschäftigen und regelmäßig diesen Blog lesen).
Wasserfälle produzieren negative Luft-Ionen, also den so sehr benötigten einen Elektronenüberschuss. Diesen erhalten wir sonst nur durch Antioxidantien, stark basische Lebensmittel oder basisches RedoxAktivWasser aus Wasser-Ionisationsgeräten (s. z. B.: www.Wasser-hilft.de/frame_ion.htm).

Mehr zu den gesundheitsfördernden Effekten des Aufenthalts an Wasserfällen siehe: www.stubai.at/aktivitaeten/wandern/wildewasserweg/gesundheit/

Eine besonders erholsame und gesunde Urlaubsregion liegt im schönen Stubai-Tal. Dort liegt eines der letzten frei fließenden Wildwassergebiete des gesamten Alpenraums - noch! Daher genießen Sie den WildeWasserWeg, solange die neuen Stauseen noch nicht gebaut sind.

17 Schauplätze und Kraftplätze finden Sie ausführlich bebildert und beschrieben im Internet unter:
:

1. Maria Waldrast, 2. Pinnistal, 3. Mischbachfall, 4. Ruetz und Klaus Äuele, 5. Langetal, 6. Grawa Wasserfall, 7. Sulzenaufall, 8. Zehn Seen, 9. Blaue Lacke, 10. Großer Trögler, 11. Gipfelplattform, 12. Mutterberger See, 13. Falbesonfall, 14. Rinnensee, 15. Höllenrachen, 16. Alpeiner Wasserfall, 17. Schlicker See.

Wundern Sie sich nicht, wenn die Parkplätze am WildeWasserWeg schon in der Früh viel stärker besucht sind als die an der Stubaier Gletscherbahn.

Sehen Sie sich die einladenden Fotos an von den drei kurzen Wander-Etappen: www.stubai.at/aktivitaeten/wandern/wildewasserweg/etappe-1/ usw.

Wo kostet ein Liter Wasser 5 Euro?

Wer hat sich nicht schon einmal geärgert über extrem teure Trinkwasserpreise auf einer Alpenvereinshütte (egal in welchem Alpenland)?

Doch Wasser wird immer mehr zur Mangelware auf vielen beliebten Hütten. Beim Ansturm der Massentouristenströme an sonnigen Sommertagen werden enorme Mengen an Wasser gebraucht - das Wenigste zum Trinken (v. a. für die alkoholfreien Konzentrat-Getränke ), das Meiste für Küche, Hygiene und Toiletten.

Durch den Rückzug der Gletscher verlieren immer mehr Hütten immer früher im Jahr ihre Trinkwasserreserve. Wenn die letzten Schneereste geschmolzen sind, muss Regen gesammelt werden. Wasser aus dem Tal hochzupumpen ist sehr teuer (und in Zukunft vermutlich auch kaum mehr möglich). Wasser mit dem Hubschrauber hochzufliegen, kommt noch teurer und ist keineswegs ökologisch.

Wasser ist überall auf der Welt ein äußerst kostbares Gut und unser wichtigstes Lebensmittel (das gilt auch für die Bier-, Wein-, Tee- und Kaffee-Trinker!). Doch Wasser auf Berghütten ist besonders wertvoll, denn es muss gefiltert, strukturiert, aufbereitet und vor allem nach seiner Verwendung durch den Menschen wieder  gereinigt, gefiltert und aufwändig frisch aufbereitet werden.

Das kostet große Hütten viele Hunderttausend Euro pro Jahr. Daher - bevor wir schimpfen - sollten wir Wanderer und Bergfreunde uns bewusst machen, dass einer Hütte jeder Liter Trinkwasser bis zu 5 Euro kostet.

Mehr dazu:  DAV Panorama 4/2015 S. 42

Wasserkraft spielt in Deutschland kaum eine Rolle - im Unterschied zu Österreich und Schweiz


In den Alpen gibt es über 10.000 Wasserkraftanlagen.
67 % der Nettostromproduktion von Österreich stammen aus Wasserkraft.
In der Schweiz liegt dieser Anteil bei 55 % (Zahlen von 2014).

Bayern gewinnt mit 4.000 (meist kleinen) Anlagen immerhin noch 15 % seines Stroms daraus.
Doch für ganz Deutschland liegt der Anteil bei weniger als 4 %. Er spielt im Vergleich zu Fotovoltaik oder gar Windkraft keine große Rolle. Und Ausbaumöglichkeiten sind kaum mehr vorhanden.

In Österreich sollen derzeit 88 Wasserkraftanlagen in Bau und weitere 200 geplant sein. Sehr viele davon in gewässerrelevanten Schutzgebieten. Naturschutz und Energiewirtschaft in Einklang zu bringen, wird da "sehr herausfordernd". Jetzt sind die letzten freifließenden Gewässerstrecken der Stubaier Alpen durch die geplante gigantische Erweiterung des Sellrain-Silz Pumpspeicherkraftwerks stark bedroht. Im hinteren Längental soll eine 100 m hohe Staumauer gebaut werden.

Die Sorge der Wassersportler: Wie lange wird es Wildwasser-, Kajak- und Rafting-Sport noch geben?, klingt da schon fast belanglos.

Quelle:  DAV Panorama 4/2015, S. 40 f.

Durch die Gletscherrückgänge in den Alpen wird Trinkwasser rar und teuer

Die Rofenache im Ötztal wird zu über 60% vom Gletscher gespeist. 300.000 Kubikmeter Wasser liefert z. B. allein der Vernagt-Gletscher an einem Sommertag. Was passiert, wenn er in wenigen Jahrzehnten kaum mehr vorhanden ist?

Ein Viertel allen Wassers der Rhone an ihrer Mündung ins Mittelmeer stammen aus Gletscherwasser.
Was passiert, wenn die Gletscher weg sind?

Bald wird der Großteil des Abflusses in den alpinen Bächen im Sommer ausbleiben. Wenn der Niederschlagsrückgang weiterhin so zunimmt wie bisher, könnte die Schneedecke in diesem Jahrhundert um 70% zurückgehen.
Die Folgen:
Wasser wird knapp, es kommt zu Nutzungskonflikten und Versorgungsengpässen. Und damit ist nicht nur gemeint, dass Autowaschen dann verboten werden muss. Die Landwirtschaft und damit unsere Ernährung ist grundlegend betroffen.

Bereits in einer Generation könnten Gletscherbäche und Gebirgsflüsse 3/4 weniger Wasser führen. Starkregen würden gewaltige Schottermengen zu Tal transportieren von den kahlen Flächen, welche die abgeschmolzenen Gletscher freigelegt haben.

Gletscher und dicke Schneedecken sind der kostenfreie Hochwasserschutz der Natur. Ist dieses puffernde Zwischenlager weggeschmolzen, sind Hochwasserschäden nicht mehr zu vermeiden.

Quelle: DAV Panorama 4/2015 S.38 f.

Montag, 29. Juni 2015

GLS Bank bietet Übernahme von Prokon-Anteilen an

Am

Optimistisch: Gemeinsam mit den Elektrizitätswerken Schönau und Naturstrom bietet die GLS Bank die Übernahme von Genossenschaftsanteilen an.

Am Donnerstag steht eine Entscheidung von großer energiepolitischer Tragweite an:
Prokon könnte eine erfolgreiche Energie-Genossenschaft werden. Das wäre nur sinnvoll.

Die Zustimmung ist beachtlich: Mehr als 36.000 Anleger haben schriftlich erklärt, Teil der Genossenschaft werden zu wollen. Eine starke Basis. Viele weitere werden hinzukommen, denn der Insolvenzverwalter sorgt dafür, dass Anleger bis zur Gläubigerversammlung am 2. Juli eine formale Erklärung abgeben können.
Aus diesem Anlass machen die GLS Bank, die Elektrizitätswerke Schönau und die Naturstrom AG klar, dass sie hinter dem Genossenschaftsmodell stehen. Sie befürworten, dass der Windparkbetreiber in Bürgerhand weiterbetrieben wird. Dies können alle Genussrechteinhaber erreichen, indem sie ihre wandelbaren Genussrechte in Geschäftsanteile der zukünftigen Genossenschaft umwandeln.
Die GLS Bank, die Elektrizitätswerke Schönau und die Naturstrom AG haben jahrzehntelange Erfahrung mit einer dezentralen und bürgernahen Energiewende. Sie engagieren sich im Bündnis Bürgerenergie.

Manche Gläubiger würden gerne Prokon-Genossenschaftsmitglieder werden. Aber persönliche oder schwerwiegende Gründe hindern sie daran. Sie sind kurzfristig auf Rückzahlung ihrer Forderungen angewiesen. Sie können trotzdem für die Genossenschaft stimmen – und ihre Anteile an GLS Bank, Elektrizitätswerke Schönau und Naturstrom AG übertragen. Und zwar noch in diesem Jahr zu 50 Euro pro Anteil.
Dieses Angebot richtet sich an Anleger, die einen höheren Anteil investiert haben und dadurch auf den letzten Metern noch entscheidend dazu beitragen können, Mehrheiten für das Genossenschaftsmodell zu sichern und eine Übernahme durch EnBW zu verhindern. Voraussetzung ist, dass der Insolvenzverwalter die Zustimmungserklärung und die Vollmacht für die Freunde von Prokon e. V. rechtzeitig bis zum 1. Juli erhält und der Vorstand der neuen Genossenschaft Prokon eG satzungsgemäß der Übertragung der Geschäftsanteile zugestimmt hat.

Die Umsetzung des Angebots übernimmt die GLS Treuhand als Ansprechpartnerin. Informationen hierzu sind erhältlich unter den Telefonnummern 0234-5797-5421 und 0234-5797-5663 oder per E-Mail: sekretariat@gls-treuhand.de


Lesen Sie mehr dazu:
Prokon soll eine Genossenschaft werden:
http://blog.gls.de/netzwerk/lieber-david-als-goliath-prokon-soll-eine-genossenschaft-werden/

Samstag, 27. Juni 2015

Fachartikel-Blogs mit 50.000 Seitenaufrufen

Diese beiden Blogs haben im Juni den 50.000sten Seitenaufruf erhalten.

http://respekt-achtung-und-selbstvertrauen.blogspot.de   230 Fachartikel


http://wasser-hilft.blogspot.de   325 Beiträge

Danke an alle Leser.
Noch immer viel zu wenig für die vielen guten Beiträge!

Dienstag, 16. Juni 2015

Trinkwasser vitalisieren mit Wasserwirbler



Vitalisieren und strukturieren Sie Ihre Getränke, vor allem Ihr tägliches Trinkwasser mit dem Original Devajal® Wasserwirbler (geprüft und zertifiziert von Dr. Masaru Emoto). 

Zehntausende Haushalte nutzen den kleinen, praktischen und effektiven Wasserwirbler und täglich profitieren mehr Menschen von diesem wunderbaren Helfer der Menschheit.


Mit dem Devajal verbinden Sie die Schraubgewinde von zwei Glasflaschen und nutzen den von Viktor Schauberger entdeckten Effekt der Wasser-Energetisierung durch den Sog eines einrollenden Wirbels.


Sehen Sie die kurze Video-Präsentation zum Thema "Anwenden des Devajal mit 2 Wasserflaschen".

Das Devajal (Sanskrit für "Göttliches Wasser") ist klein im Ausmaß und Preis und groß in Wirkung und Nutzen.

Als Leser der RAS-News und als Kunde von www.Wasser-hilft.de erhalten Sie auf Wunsch diese Präsentation kostenfrei, entweder als vollautomatischen Film (ppsx-Datei für Powerpoint 2010) oder (falls Sie eine ältere Powerpoint-Version besitzen) eine Version zum manuellen Weiterklicken (pps-Datei für Powerpoint 2003/2007).


Ausführliche Infos zum Devajal und Anwender-Erfahrungen finden Sie hier: http://wasser-hilft.de/devajal.htm.

Montag, 8. Juni 2015

Leben bewegt sich spiralförmig

Wasser schraubt sich spiralförmig vorwärts - genau wie unsere Erde !

Wasser bewegt sich ähnlich der Form unserer DNA und DNS - schraubenförmig.
Der Naturforscher Viktors Schauberger hat sein Leben lang auf die einrollenden "Spiralraumbewegungen" des Wassers hingewiesen. Seinen Beobachtungen und Schlussfolgerungen haben wir zu verdanken, dass wir heute wissen, dass sich Wasser genauso spiralförmig vorwärts bewegt wie unser Planet Erde durch das All.


Löschen Sie das zweidimensionale Bild von "Kreisbahnen" der Planeten um die Sonne aus Ihrem Bewusstsein.
Dieses in unseren Schulbüchern gedruckte Modell berücksichtigt nicht, dass sich die Sonne durch das All bewegt, während die Planeten sie umkreisen.
Ein statisches Bild verzerrt daher so vereinfachend, dass es die wahre Struktur der Spiralbewegungen allen Lebens völlig ausblendet.
Sehen Sie dieses
Kurz-Video (3 Min.19 Sec., 3.236.834 Mal angesehen):
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=0jHsq36_NTU

Zu Schauberger s. Wirbelwasser® bzw. Original Martin Wasserwirbler
und "
Göttliches Wasser" bzw. Original Devajal Wasserwirbler
(weitere Video-Links sehen Sie auf diesen verlinkten Seiten.)

Während wir spiralförmig die Sonne umkreisen, fliegt Mutter Erde mit uns mit 70.000 km/h Geschwindigkeit gemeinsam mit unserem Heimatgestirn vorwärts durch das All - ebenfalls auf einer spiralförmigen Bahn ...

Sonntag, 10. Mai 2015

Windkraft erzielt 2014 Rekordjahr

Der weltweite Zubau neuer Anlagen hat 2014 erstmals die 50-Gigawatt-Schwelle überschriten.
Das bestätigt Global Wind Energy Council.
Die installierte Gesamtkapazität stieg damit auf 370  Gigawatt.
Sie liegt damit nur noch ganz knapp hinter der Atomenergie (378 GW).
2015 werden die Windmüller die Atomkraft endlich von Platz 1 verdrängen.

Spitzenreiter im weltweiten Länderranking ist China mit 45 Prozent Zubau.
Auf Rang 2 folgt Deutschland mit 10,2 %, vor USA mit 9,4 %.
Mit großem Abstand folgen Brasilien (4,8), Indien (4,5) und Großbritannien (3,4).

In Deutschland kamen an Land mit 4,75 Gigawatt hinzu, mehr als je zuvor, und die ersten beiden Meereswindparks.

Die meisten Länder dieser Erde nutzen die umweltfreundliche Windkraft leider bisher noch fast gar nicht.

Die Investitionen in erneuerbare Energien stiegen 2014 auf 310 Milliarden US-Dollar (lt. Bloomberg New Energy Finance). Das entspricht einer Steigerung um 13% gegenüber dem Vorjahr.

Sonntag, 26. April 2015

Klimawandel durch das Georisiko Menschheit

Innerhalb von nur einem guten Jahrhundert hat sich die Durchschnittstemperatur unserer Mutter Erde um 1 Grad Celsius erhöht. Verglichen mit der Erderwärmung nach der letzten Eiszeit vor 15.000 Jahren ist das zwar "nur" ein Fünftel. Damals stieg die Temperatur um 5 Grad, aber verglichen mit dem Tempo geht es rasend schnell. Damals stieg die Durchschnittstemperatur nur um 0,1 Grad alle Hundert Jahre. Die gigantischen Mengen Kohlenstoff, die wir Menschen freisetzen durch das Verbrennen von Kohle, Öl, Gas und Holz, haben das Tempo der natürlichen Erderwärmung verzehnfacht.

Wir Menschen jagen pro Jahr im Schnitt rund 100 Mal soviel Kohlenstoff in die dünne Atmosphäre unserer Erde wie alle Vulkane im Durchschnitt zusammen. Bereits heute liegt der Kohlendioxidanteil der Erdatmosphäre um ein Drittel höher als in den vergangenen 1 Million Jahren.

In den letzten Hundert Jahren ist bereits die Hälfte des Gletschereises in den Alpen geschmolzen. In den letzten Jahren nimmt diese Gletscherschmelze erheblich zu.
Die Sommer-Eisdecke im arktischen Meer (Nordpolarmeer) ist den letzten 3-4 Jahrzehnten auf die Hälfte zusammengeschrumpft.

Der Meeresspiegel ist seit dem 19. Jahrhundert um 20 Zentimeter gestiegen und er steigt weiter. Ganze Inselstaaten werden untergehen und viele Küstenstädte (an denen die meisten Menschen leben) werden aufgegeben werden müssen.

Die Erde und ihre Fauna und Flora insgesamt werden auch diesen ultraraschen Klimawandel überstehen. Wie und ob ihn die Menschheit übersteht, bleibt abzuwarten. Vielleicht wird eines Tages tatsächlich ein wirklicher "Homo Sapiens" auf diesem Planeten leben. Doch wenn diese Lebensform nicht intelligent oder weise werden sollte, dann ist ihr Aussterben erdgeschichtlich betrachtet auch nicht weiter zu bedauern.

Mehr dazu: siehe: Wasser - Entdeckung des Blauen Planeten:
http://wasser-hilft.blogspot.de/2015/04/wasser-aus-dem-all-fotografiert.html