Sonntag, 30. Dezember 2012

Strompreise in Deutschland

Im Jahr 2000 lag der durchschnittliche Strompreis pro kWh bei knapp über 0,08 €.
Im Jahr 2013 liegt er bei kanpp über 0,14 €.
Im Jahr 2000 kamen knapp 0,06 € Steuern und Abgaben dazu.
Im Jahr 2013 kommen etwas über 0,08 € Steuern und Abgaben dazu.
Die EEG-Umlage machte Ende 2012 gerade mal 0,0359 € aus.
Sie steigt 2013 auf 0,0527 €.
Allerdings steigen die reinen Förderkosten für den Ausbau der für unser Land, unsere Gesundheit und unsere Umwelt so wichtigen Erneuerbaren Energien (Windkraft, Sonnenstrom und Biogas) nur von 0,0211 auf 0,0229 €, denn die reinen Förderkosten machen nur 44% der Umlage aus.

Gäbe es die Privilegien (Subventionen) für die stromverbrauchenden Firmen nicht und würden die sinkenden Strompreise an der Strombörse (aufgrund des ständig steigenden Stromangebots) endlich an die Verbraucher weitergegeben werden, ließe sich die EEG-Umlage halbieren.

Beachtenswert: 
Konventionelle Energien haben im Vergleich mit den Erneuerbaren bis heute das 8-fache an Förderung erhalten.
Zudem steigen die Rohstoffpreise ständig (Kohle, Öl, Gas, Uran). Ökostrom wird dagegen immer günstiger produziert. Deshalb senkt das EEG die Festpreise für Strom aus neuen Anlagen beständig ab.

Quelle: EnergieKontor, Windforum 2012/2013

Leider werden die Förderungen für Atomkraftwerke und fossile Kraftwerke nicht reduziert und die ungeheuren Atommüllkosten und Umweltkosten allen Steuerzahlen aufgebürdet.
Energie-Experten behaupten: Hätten wir eine Marktwirtschaft, gäbe es kein einziges Atomkraftwerk,
weil kein Unternehmer der Welt das Risiko tragen und keine Versicherung das Risiko versichern würde.
Aber unsere "sozialistischen" Regierungen sozialisieren diese Kosten einfach (finanzieren sie auf Kosten der Bürger = Steuerzahler) - genau wie die ebenso risikobehafteten Billionenspekulationen der Banken.

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